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Blog

26 Jan
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PAPSTAR rettet die 23. Eifeler Oldienacht

Das Kult-Festival der Hilfsgruppe Eifel findet am Samstag, 17. Juni auf dem Firmengelände statt – 2000 Besucher erwartet – Nachhaltigkeit wird groß geschrieben – Landrat Markus Ramers ist Schirmherr – Bürgermeister Hermann-Josef Esser sagt die Unterstützung der Gemeinde zu – Kostenloser Bus-Shuttle auf drei Linien von Euskirchen, Hellenthal und Blankenheim aus nach Kall

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Im Konferenzraum der PAPSTAR GmbH informierten Firmenleitung und Hilfsgruppe über das Nachhaltigkeitskonzept und das Programm der 23. Eifeler Oldienacht. Foto: Reiner Züll

Kall – Darauf haben Eifeler Oldienacht-Fans lange warten müssen. Doch nun ist es amtlich: Die 23. Eifeler Oldie-Nacht der Hilfsgruppe Eifel startet nach fast dreijähriger Corona-Zwangspause am Samstag, 17. Juni, auf dem Gelände der Firma PAPSTAR im Kaller Industriegebiet. Diesmal steht die weit über die Eifel hinaus beliebte Kult-Veranstaltung, zu der um die 2000 Besucher erwartet werden, nicht nur im Zeichen der Musik aus den 70er und 80er Jahre, sondern auch unter der Zielsetzung praktizierter Nachhaltigkeit. PAPSTAR GmbH und Hilfsgruppe haben für die Oldienacht ein Nachhaltigkeits-Konzept erstellt, das jetzt im Zuge einer Pressekonferenz vorgestellt wurde.

Die letzte Oldie-Nacht im Juni 2019 im Park des Jugendgästehauses Dalbenden. Dort sind die Flutschäden  noch nicht beseitigt, so das ein anderer Verastaltungsort gesucht werden musste.  Wie in den letzten Jahren erwartet die Hilfsgruppe jetzt zur 23. Eifeler Open-Air-Oldie-Nacht im Juni in Kall rund 2000 Zuschauer. Am 4. Februar beginnt der Kartenvorverkauf. Foto: Reiner Züll

Weil das Jugendgästehaus Dalbenden, auf dessen Gelände die beiden letzten Oldie-Nächte stattgefunden hatten, auch zwei Jahre nach der Flut noch nicht für die Durchführung der Großveranstaltung zur Verfügung steht, musste die Hilfsgruppe sich nach einem anderen geeigneten Ort umschauen. Bei der Firma PAPSTAR wurde man schließlich nicht nur fündig, sondern auch von Geschäftsführer Bert Kantelberg „mit offenen Armen und offenem Herzen empfangen“, wie Schatzmeister Helmut Lanio beim Pressegespräch berichtete.

Frank Kolvenbach (links), Geschäftsführer der PAPSTAR Sulotions GmbH, und PAPSTAR-Chef Bert Kantelberg (2.v.l.) informierten über die nachhaltige Wiederverwertung der bei der Oldienacht anfallenden Einwegprodukte. Rechts im Bild Landrat Markus Ramers mit Bürgermeister Hermann-Josef Esser. Foto: Reiner Züll

Gern habe man der Hilfsgruppe aus der Not geholfen und das Firmen-Gelände zur Verfügung gestellt, versicherte Geschäftsführer Bert Kantelberg. Man wolle dabei auch die Chance nutzen, bei einer solchen Großveranstaltung das Thema Nachhaltigkeit hervorzuheben und die Möglichkeit aufzuzeigen, bei der Oldienacht den wachsenden Herausforderungen für eine grüne Zukunft gerecht zu werden. Deshalb begleite das Großunternehmen die Oldienacht mit seinen Produkten, um sie nach dem Gebrauch bei der Veranstaltung zu einem zweiten Leben zu verhelfen.

Die bekannte Radio- und Fernseh-Moderatorin Biggi Lechtermann führt durch das Programm der 23. Eifeler Oldienacht. Foto: Reiner Züll

„Kreislauforientiertes Stoffstrommanagement“ heißt das Zauberwort der Wiederverwertung, die Müllcontainer auf dem Veranstaltungsplatz überflüssig macht, wie der Geschäftsführer der 2019 gegründeten PAPSTAR Solutions GmbH, Frank Kolvenbach erläuterte. Unter wissenschaftlicher Begleitung sei es PAPSTAR gelungen, einen Wertstoffkreislauf für seine Produkte zu entwerfen und sicherzustellen, dass die Stoffe von auf Veranstaltungen eingesetztem, nachhaltigem Einweggeschirr nach dem Gebrauch erneut verwendet werden kann. „Die Eifeler Oldienacht ist die erste Großveranstaltung, bei der dieses System der Wertstoffkreisläufe zur Anwendung kommt“, so Frank Kolvenbach.

Kalls Bürgermeister Hermann-Josef Esser (Mitte) lobte die Verlässlichkeit der Hilfsgruppe und versprach ihr zur Oldienacht am 17. Juni die Unterstützung der Gemeinde. Links PAPSTAR-Chef Bert Kantelberg, rechts Landrat Markus Ramers. Foto: Reiner Züll

Helmut Lanio äußerte ich froh über die Tatsache, dass die Oldie-Nacht der Hilfsgruppe die erste Veranstaltung mit einem solchen Nachhaltigkeitskonzept sei. Er freue sich auf die Zusammenarbeit mit der PAPSTAR GmbH. „Wir ziehen das eisern durch. Es gibt dieses Mal nach der Veranstaltung keine vollen Müllcontainer“, kündigte Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel die Marschrichtung bei der Großveranstaltung am 17. Juni an.

Mitarbeiter von PAPSTAR werden helfen, die Einwegartikel, die gegen ein Pfandgeld ausgegeben werden, nach dem Gebrauch sofort wieder einzusammeln und der Wiederverwertung zuzuführen. Dabei, so PAPSTAR-Pressechef Bernd Born, werden beispielsweise Teller, Becher, oder Bestecke aus nachwachsenden Rohstoffen wie Karton, Pappe, Holz, Mais, Zuckerrohr oder Palmblatt in einem Bio-Konverter zersetzt, so dass das Abfallvolumen innerhalb von 24 Stunden um 90 Prozent reduziert wird.

Aufmerksame und ebenso begeisterte Zuhörer bei den Erläuterungen von Frank Kolvenbach und der Vorstellung der Oldie-Nacht durch Willi Greuel und Helmut Lanio waren auch Bürgermeister Hermann-Josef Esser und der Schirmherr der 23. Eifeler Oldienacht, Landrat Markus Ramers. Beide äußerten sich voll des Lobes über das ausgearbeitete Nachhaltigkeitskonzept. Er habe großen Respekt vor der Firma PAPSTAR, die der Hilfsgruppe nicht nur aus der Not geholfen habe, sondern auch Wege der Wiederverwendung von nachhaltigen Rohstoffen aufzeige, so Ramers.

Freuen sich auf die 23. Eifeler Oldienacht in Kall. Von links: PAPSTAR-Geschäftsführer Bert Kantelberg, Sulotions-Geschäftsführer Frank Kolvenbach, Kathi Greuel, Dagmar Poth, Willi Greuel und Thomas Tampier (alle Hilfsgruppe Eifel), UrsulaRoos (Förderkreis Bonn), Landrat Markus Ramers, Moderatorin Biggi Lechtermann, Christian Werheid (DKMS), Bürgermeister Hermann-Josef Esser und Ralf Heistert (Hilfsgruppe Eifel). Foto: Reiner Züll

Seine Übernahme der Schirmherrschaft zur Oldienacht sei nur ein kleiner Part gegenüber den großen Leistungen der Hilfsgruppe: „Es läuft mir jedes Mal ein Schauer über den Rücken, wenn ich von Ihren Aktionen höre, bei denen es meist um schwerkranke Kinder geht“. Auch nach der schlimmen Flut im Juli vor zwei Jahren habe die Hilfsgruppe sofort die Ärmel hochgekrempelt und schwer betroffenen Opfern mit fast 600.000 Euro finanziell zur Seite gestanden.

„Wenn man sie um Hilfe bittet, weiß man, dass man Hilfe bekommt“, umschrieb Bürgermeister Hermann-Josef Esser die Verlässlichkeit der in Kall ansässigen Hilfsgruppe. Das habe die Gemeinde erst im vergangenen Jahr selbst erfahren können, als ein Team des Vereins eine große Hilfe bei der Organisation und Durchführung des zweitägigen Fluthelferfestes gewesen sei.

Bei der 23. Oldienacht auf dem PAPSTAR-Firmengelände wird wieder, wie hier 2019 in Urft, eine professionelle Showbühne zur Verfügung stehen. Foto: Reiner Züll

Er freue sich auf diese große Veranstaltung, die auch von Rat und Verwaltung begrüßt werde, so Hermann-Josef Esser. Die Hilfsgruppe belebe das kulturelle Angebot in der Gemeinde Kall. Das PAPSTAR-Gelände an der Daimler Straße sei für die Oldienacht ein idealer Veranstaltungsort außerhalb der Wohnbebauung; ebenso die unproblematischen Parkmöglichkeiten im Industriegebiet. Der Bürgermeister versprach der Hilfsgruppe auch die Unterstützung der Gemeinde und des nahegelegenen Bauhofes.

Mit der aus Rundfunk und Fernsehen bekannten Moderatorin Biggi Lechtermann stellte Willi Greuel die Frau von Radio 700 vor, die am 17. Juni durch das Programm der Oldie-Nacht führt. Die 62-Jährige, die 1983 ihre Karriere bei RTL-Radio Luxemburg begann und später bei RTL-TV, bei ARD, ZDF, KiKa und Vox über den Bildschirm flimmerte, moderierte zehn Jahre lang als Nachfolger von Michael Schanze die Nachmittags-Kindersendung „1,2, oder 3“ im ZDF. Biggi Lechtermann, die mit dem 2006 verstorbenen Motorsport-Journalisten Willi Knupp verheiratet war, verriet, dass sie die Eifel sehr gut kenne und sich auf die Oldienacht freue. Benefiz-Projekte, wie sie die Hilfsgruppe veranstalte, lägen ihr ganz besonders am Herzen.

Bei der Pressekonferenz wurde unter anderem ein Foto (Hintergrund) von der Gründung der Hilfsgruppe vor 31 Jahren durch Helmut Lanio (rechts) und Willi Greuel (daneben) gezeigt. Foto: Reiner Züll

Willi Greuel wies darauf hin, dass die Hilfsgruppe inzwischen seit 31 Jahren bestehe. Den 30. Geburtstag habe man wegen der Corona-Pandemie nicht feiern können. Man hole dieses jetzt unter dem Motto „30 plus eins“ nach. Bestandteil dieser nachträglichen Geburtstagsfeier sei auch die 23. Oldie-Nacht im Juni. Greuel stellte das Musikprogramm vor, das eigentlich schon 2020 in Urft über die Bühne gehen sollte, dann aber zweimal wegen Corona ins Wasser fiel. Außer einer Band, die sich inzwischen aufgelöst habe, seien alle anderen bereit, jetzt in Kall dabei zu sein. Das Programm verteile sich auf zwei Bühnen, wobei die Tanzband „De Schlingele“ und das Duo „Different Strings“ ab dem Einlass um 16 Uhr auf einer kleinen Bühne aufspiele.

Die britische Kultband „The Sweet“ mit ihrem 73-jährigen Gründer-Urgestein Andy Scott (2.v.l.) steht zum dritten Mal bei einer Oldie-Nacht der Hilfsgruppe Eifel auf der Bühne. Foto: Bandfoto

Auf der großen Bühne stehen dann am Abend „Voodoo Lounge“ mit ihrer großen Rolling-Stones-Show, die BAP-Tribute-Band „MAM“, die Vintage-Band „Herb Kraus & Thek Walkin ´Shoes“, und zum großen Finale die britische Band „The Sweet“. Die Formation um Urgestein Andy Scott („Poppa Joe“, „Little Willy“, „Wig Wam Bam“) ist bereits zum dritten Mal bei der Hilfsgruppe zu Gast.  Die Band mit ihrem Gründer Andy Scott, der 13 Tage nach der Oldienacht seinen 74. Geburtstag feiert, geht in diesem Jahr auf ihre „Final Round Tour“.

In den fünfzwanzig Jahren ihres Bestehens hat sich die Band „Voodoo Lounge“ um den charismatischen Sänger Christian „Bobby“ Ballasch (Vordergrund) den Ruf als beste Rolling Stones-Cover Band Europas erworben. Foto: Bandfoto

Die Hilfsgruppe rechnet zur Oldienacht mit etwa 2000 Besuchern. Der Kartenvorverkauf beginnt ab Samstag, 4. Februar an den Vorverkaufsstellen SVE Ticketshop in Euskirchen, Eifel Lädchen in Gemünd, Foto Hanf in Hellenthal, Postfiliale im Rewe Center in Kall, Bäckerei Milz in Marmagen, Buchhandlung Schwinning in Mechernich, Lotto/Toto Winter im Rewe-Center in Kommern, Schuh & Sport Müller in Schleiden sowie online unter tickets.hilfsgruppe-eifel.de. Es wird ein kostenloser Bus-Shuttle auf drei Linien aus den Richtungen Euskirchen, Hellenthal und Blankenheim angeboten.     (Reiner Züll)

www.hilfsgruppe-eifel.de

ALs stehe die Originalband auf der Bühne. BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken hat die BAP-Tribute-Band MAM schon selbst erlebt und war beeindruckt. Foto: Bandfoto

Bei der Oldienacht am 17. Juni gibt es ein Wiedersehen mit der Band „Herb Kraus & The Walkon ´Shoes“, die letztes Jahr mit ihrer Musik einen grandiosen Schlusspunkt unter das Musikprogramm des Fluthelferfestes gesetzt hatte und vom Publikum gefeiert wurde. Foto: Bandfoto

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17 Jan
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Viel Beifall für das NRW-Polizeiorchester

Elftes ausverkauftes Neujahrskonzert zugunsten der Hilfsgruppe Eifel – Dirigent Scott Lawton: „Wir sind froh, ein Teil der Wiedergeburt mitgestalten zu können“ – Landrat: „Volles Haus ist ein Zeichen der Wertschätzung“ – Der runde Geburtstag der Hilfsgruppe wird jetzt nachgeholt – 8,5 Millionen Euro Spendengelder bekommen – Frühlingskonzert im Mai in Hellenthal angeboten

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Das Landespolizeiorchester NRW unter Leitung von Dirigent Scott Lawton gastierte zum 11. Mal zugunsten der Hilfsgruppe Eifel im Kursaal in Gemünd. Foto: Reiner Züll

Kall/Gemünd – Schirmherr und Landrat Markus Ramers war den Polizeimusikern dankbar dafür, dass sie am Sonntag bereits zum elften Mal in Gemünd zugunsten der Hilfsgruppe Eifel musizierten. Froh war Ramers auch über den großen Zuspruch des Publikums, das den Großen Kursaal in Gemünd bis auf den letzten Platz gefüllt hatte. Der Landrat sah dies als eine große Wertschätzung für die Polizei an, die gerade in diesen Zeiten sehr wichtig sei.

„Wir hätten doppelt so viele Eintrittskarten gebraucht“, umschrieb Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel das große Interesse der Eifeler am Neujahrskonzert der Polizeimusiker. Und auch Scott Lawson, der Dirigent des Orchesters, schwärmte von dem vollen Saal, den er nun schon zum elften Mal erlebe. Das Engagement der Hilfsgruppe sei einzigartig. „Ich bin immer wieder erstaunt, wie eine solche Gruppe so viele Dinge bewegt“. Dass das Orchesters schon Beifall bekomme, ehe es gespielt habe, gebe es nur in Gemünd. Er und seine Musiker seien froh, nach zweijähriger Corona- und Flutpause wieder im Gemünder Kursaal konzertieren zu können, so Lawton.

Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel (links) hieß die Konzertbesucher im Kursaal willkommen und informierte kurz über die Arbeit des Vereins, dem die Eifeler Bevölkerung in 30 Jahren über 8,5 Millionen Euro Spendengelder anvertraut hat. Foto: Reiner Züll

Vor Beginn des Konzertes hatte Willi Greuel kurz über die Arbeit der Hilfsgruppe berichtet, die letztes Jahr 30 Jahre alt geworden sei. Diesen runden Geburtstag habe man nicht wie geplant feiern können, so dass man dieses Jahr „30 plus eins“ feiere. In diesen drei Jahrzehnten habe die Eifeler Bevölkerung dem Kaller Verein über 8,5 Millionen Euro Spendengelder anvertraut. Nach der Flut habe man Betroffene des Hochwassers im Kreis Euskirchen mit Soforthilfen von rund 600.000 Euro unterstützt.

Beim elften Konzert des Landespolizeiorchesters NRW war der Kursaal bis auf den letzten Platz besetzt. Das Publikum spendete dem Ensemble stehenden Applaus. Foto: Reiner Züll

„Ich freue mich, dass es hier nach Corona und wieder aufwärts geht, und dass wir als Polizeiorchester einen Teil ihrer Wiedergeburt mitgestalten können“, sagte Scott Lawson, bevor das Orchester mit der Leichten Kavallerie Overture von Franz von Suppe in das Konzertprogramm einstieg. Moderne Klänge wurden dem Publikum mit Police on Stage von Sting und mit Africa von Toto zu Gehör gebracht.

Nach zweijähriger Zwangspause spielte das Landespolizeiorchester NRW unter Leitung von Dirigent Scott Lawton wieder im Gemünder Kursaal auf. Foto: Reiner Züll

Weiter im Programm waren „Morgenstimmung“ von Edvard Grieg, „Orpheus aus der Unterwelt“ von Jacques Offenbach und „Don’t you worry ´bout a thing“ von Wonder. Mit dem „1941 Marsch“ und „Adventures on Earth“ für Blasmusik präsentierte das Orchester zwei Werke des Komponisten John Williams, der in diesem Jahr 90 Jahre alt wird.

Auch Schleidens Bürgermeister Ingo Pfennigs (rechts) freute sich über den voll besetzten Kursaal, in dem nach der Flut wieder große Veranstaltungen stattfinden können. Foto: Reiner Züll

Mit den Stücken „Rosen aus dem Süden“, „Pizzicato Polka“ und „An der schönen blauen Donau“ kam das Orchester dem Publikumswunsch nach, einige Stücke des großen Komponisten Johann Strauss zu intonieren.

Und dafür hatte sich das Ensemble für den Vortrag der Pizzicato Polka ganz besonders ins Zeug gelegt, wie Scott Lawson berichtete: „Das Stück ist für ein Streichorchester gemacht, aber wir spielen es auch als sinfonisches Blasorchester es für Sie“. Das Publikum bedankte sich mit anhaltendem Beifall.

Blumen, die er nicht annehmen durfte, bekam Dirigent Scott Lawton, von Hilfsgruppen-Mitglied Damar Poth überreicht. Foto: Reiner Züll

In Gemünd ist es eine inzwischen über zehn Jahre alte Tradition, dass das Orchester das Konzert mit dem Radetzky-Marsch beendet, bei dem sich das Kurhaus in eine Klatsch-Arena verwandelt.

Den Blumenstrauß, den Dagmar Poth von der Hilfsgruppe Dirigent Lawton überreichte, darf der Orchesterleiter seit vier Jahren wegen Vorteilsnahme nicht mehr annehmen. „Welche Dame hat heute Geburtstag“, fragte er ins Publikum und wurde fündig. Es war Hildegard Sywerk aus Mechernich-Holzheim, die am Tag des Konzertes 59 Jahre alt wurde. Lawton bat sie auf die Bühne und überreichte ihr seinen Blumenstrauß.

Hildegard Sywerk aus Holzheim hatte am Konzerttag Geburtstag. Ihr überreichte Dirigent Scott Lawton seinen Blumenstrauß, den er selbst nicht behalten darf. Foto: Reiner Züll

Schirmherr Markus Ramers, Ex-Landrat Günter Rosenke und Schleidens Bürgermeister Ingo Pfennigs freuten sich abschließend, dass wieder so große Veranstaltungen im Kursaal in Gemünd stattfinden können. Das Konzert habe mal wieder gezeigt, weshalb die Hilfsgruppe in 30 Jahren an 8,5 Euro Millionen Spendengelder gekommen sei. Die Mannschaft um Willi Greuel sei ein tolles Team, das professionell arbeite und anspruchsvolle kulturelle Veranstaltungen auf die Beine stelle. „Und das mit Eifeler Herzblut“, so Ramers.

Blumen für die Gattin übergab Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel an Landrat Markus Ramers, der die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen hatte. Foto: Reiner Züll

Hilfsgruppen-Chef Willi Greuel wies indes auf drei Großveranstaltungen hin: Die 23. Eifeler Oldienacht finde am Samstag, am 17. Juni, auf dem Gelände der Firma Papstar in Kall statt. Es folge das große Familienfest am Sonntag, 6. August, auf dem Rewe-Platz in Kall.

Die Bigband der Bundeswehr spiele zu Ihrem Tour-Abschluss im Dezember wieder an zwei Tagen zugunsten der Hilfsgruppe im Kulturkino Vogelsang. Die Konzerte mit dem Stargast Markus Maria Profitlich finden statt am Donnerstag, 14. Dezember, und am Freitag, 15. Dezember.

Das Landespolizeiorchester hat sich nach dem furiosen Neujahrskonzert in Gemünd spontan angeboten, der Hilfsgruppe mit einem Frühlingskonzert im Mai zum  verspäteten Geburtstag zu gratulieren.  Nachdem das Ensemble im vergangenen Jahr bereits in der Hellenthaler Grenzlandhalle ein furioses Frühjahrskonzert gegeben hatte, möchte das Orchester deshalb am 13. Mai dieses Jahres an gleicher Stelle ein weiteres Frühjahrskonzert in Hellenthal geben.

„Dieses Angebot nehmen wir natürlich gern an“, freut sich Willi Greuel auf das baldige Wiedersehen mit den Polizeimusikern. (Reiner Züll)

Nach zweijähriger Corona-Pause und der Renovierung nach der Hochwasser-Katastrophe bot der Gemünder Kursaal endlich wieder einen würdigen Veranstaltungsort für das Konzert des NRW-Landespolizeiorchester. Foto: Reiner Züll

 

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17 Jan
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Sacro-Pop für die Hilfsgruppe

Die Band „Spirit“ spendete 600 Euro (Bild oben) vom Verkauf ihres Albums „Karussell“ an den Kaller Verein – Tournee durch die Eifeler Kirchen und Säle – Willi Greuel: „Die Ukraine-Hilfe läuft bestens“ – Ukrainischen Eltern die Überführung ihres verstorbenen Kindes in die Heimat ermöglicht

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Sie füllen seit mehr als 15 Jahre Eifeler Kirchen und Säle: Die Sacro-Pop-Band „Spirit“. Foto: Wallraf

Kall – Sie sind seit mehr als 15 Jahren in der Eifel unterwegs, um Kirche lebendig und abwechslungsreich zu gestalten. „Spirit“ nennt sich die Band mit acht Musikbegeisterten, die mit frischem Sacro-Pop Jugendmessen, Hochzeiten, Weihnachtsmärkte oder auch private Feiern mit einer vielfältigen musikalischen Mischung begleiten. Immer wieder schafft es die Band, bei ihren Konzerten die Kirchen und Säle zu füllen.

Eine Spende von 600 Euro von der Sacro-Pop-Band Spirit übergaben Kathrin Wallraf (links) und Stephanie Reichenberger an die Hilfsgruppe Eifel. Foto: Reiner Züll

Erfolgreich ist Spirit auch mit ihrer im Dezember 2021 veröffentlichten CD „Karussell“, auf der sich erstmals fünf eigene Stücke befinden.

Die Band „Spirit“ Konzertierte auch schon im Dom zu Trier. Foto: Spirit

Die acht Akteure der Band haben die Corona-Zeit, in der keine Auftritte stattfinden konnten, genutzt, sich den Traum einer eigenen CD zu verwirklichen. „Spirit“ sind Bandleader Michael Remer, Kathrin Wallraf, Simon Bungartz, Maike Ziemann, Stephanie Reichenberger, Anna Jardin, Svenja Keutgen und Maja Diederichs. Die Band covert sowohl bekannte Stücke aus Rock und Pop als auch gefühlvolle Balladen und modernes geistliches Liedgut.

Auf Kirmesbühnen trifft man Spirit indes nicht an. Denn so Bandmitglied Kathrin Wallraf: „Für uns spielt nicht nur die Musik, sondern auch der Glaube eine Rolle“. Die Songs, die Spirit im Repertoire hat, sollen den Zuhörern auch Botschaften vermitteln.

Mit Technik und mit Instrumenten ist die Band bestens aufgestellt. Gitarre, Bass, Schlagzeug, E-Piano, Oboe, Keyboard und Percussions machen die Vielseitigkeit möglich, die „Spirit“ auszeichnet. Ein weiteres Merkmal sind die Gesangsparts vom starken Solo bis hin zum mehrstimmigen Chorgesang.

Eine Spende von 1000 Euro bekam die Hilfsgruppe von Roswitha Schmidt (links) und Marianne Werner. Foto: Reiner Züll

Mit ihrem Album „Karussell“ tourt Spirit sei Dezember durch die Eifel. Dabei steht auch ein weiterer sozialer Aspekt im Vordergrund, wie Kathrin Wallraf bei einem Besuch des Monatstreffens der Hilfsgruppe Eifel berichtete.

Weil alle Musiker der Band von der Hochwasser-Katastrophe im Juli 2021 verschont geblieben seien, habe man zum Start des CD-Verkaufs beschlossen, einen Teil der Einnahmen an die Hilfsgruppe zu spenden, die viele Flutbetroffene unterstützt habe.

Mit ihrer Bandkollegin Stephanie Reichenberger übergab Kathrin Wallraf einen Spendenscheck über 600 Euro an Kathi Greuel und Damar Poth von der Hilfsgruppe Eifel.

Eine weitere Spende von 1000 Euro bekam die Hilfsgruppe von Roswitha Schmidt aus Kall und Marianne Werner aus Gemünd. Die beiden Frauen basteln und backen schon seit Jahren im Herbst und der Vorweihnachtszeit und verkaufen ihre Sachen beim Zülpicher Markt und in Kall beim Weihnachtsmarkt des Vereins zur Erhaltung der Gaststätte Gier.

Beim Stammtisch berichtete Hilfsgruppen-Chef Willi Greuel, dass die Ukraine bestens laufe und die Hilfsgruppe regelmäßige Transporte von Medikamenten mitfinanziere. Um gezielt helfen zu können, schaffe die Hilfsgruppe nur Hilfsgüter in das Land, die angefordert würden. Bei diesen Aktionen finde man bei der Firma Procter & Gamble große Unterstützung.

Einem ukrainischen Flüchtlingskind aus Nettersheim, das kürzlich verstorben sei, und dessen Eltern die Beisetzung in der Heimat gewünscht hätten, habe man die Überführung in die Ukraine ermöglicht, in dem die Hilfsgruppe die Kosten übernommen habe, die nach einer Spendenaktion gefehlt hätten. (Reiner Züll)

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10 Jan
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Vielen Schützlingen Freude bereitet

Die Wunschbaum-Aktionen der Hilfsgruppe Eifel im Kaufhof in Euskirchen (Bild oben) und im Rewe-Center Pauly in Kall stießen auf eine große Resonanz – Kinder aus dem Awo-Familienzentrum Mechernich hatten Plätzchen gebacken und 500 Euro gespendet – Die 23. Oldie-Nacht mit dem Topact „The Sweet“ findet am 17. Juni in Kall statt – Der Spielplatz am Familienhaus an der Uni-Klinik in Bonn ist fertig

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Kall – Gute Nachrichten hatte der Vorsitzende der Hilfsgruppe Eifel, Willi Greuel, beim letzten Mitgliedertreffen des Jahres 2022 zu verkünden. Die Eifeler Oldie-Nacht finde wie geplant am Samstag, 17. Juni, in Kall statt, der Kinderspielplatz am Familienhaus am Eltern-Kind-Zentrum der Bonner Uni-Klinik sei so gut wie fertiggestellt, und auch das Spendenaufkommen sei weiterhin zufriedenstellend. Mit dem Neujahrskonzert des Landespolizeiorchesters NRW starte die Hilfsgruppe am Sonntag, 15. Januar im Gemünder Kursaal in das neue Jahr 2023.

Es habe zwar lange gedauert, aber jetzt sei der Kinderspielplatz am Familienhaus nahe des Eltern-Kind-Zentrums der Bonner Uni-Klinik so gut wie fertig, freute sich Willi Greuel. Eigentlich habe man Eifeler Unternehmer mit der Herrichtung des Spielplatzes beauftragen wollen, doch infolge der Flut im Juli 2021 sei die Suche nach einem entsprechenden Unternehmen erfolglos geblieben.

„Da strahlen die Kinder“, freute sich die stellvertretende Vorsitzende des Aachener Förderkreises „Hilfe für krebskranke Kinder“, Susanne Göschel, als sie die vielen Geschenk-Pakete im Rewe-Center von Inhaberin Anna Pauly und Hilfsgruppen-Vertreter Paul Schneider in Empfang nahm.

Nun habe eine Bonner Firma den Platz fertig gestellt, der direkt am neuen Familienhaus liegt, für das die Hilfsgruppe letztes Jahr die komplette Einrichtung für 42 Familienzimmer finanziert hatte. Für den Spielplatz habe die Hilfsgruppe jetzt knapp 21.000 Euro investiert.

Mit den traditionellen Jahreszahlungen von jeweils 6000 Euro wurden die Astrid-Lindgren-Schule in Schleiden sowie die Hans-Verbeek-Schule in Euskirchen unterstützt.

Das Spendenaufkommen im Jahr 2022 bis Ende November habe bei rund 270.000 Euro gelegen, die Ausgaben in diesem Zeitraum lagen bei knapp 300.000 Euro. Die Finanzlage des Vereins werde sich bessern, wenn das erfahrungsgemäß hohes Spendenaufkommen im Dezember zu Buche schlage. So habe ein verstorbene Frau aus Köln die Hilfsgruppe mit einer Erbschaft von 22.000 Euro bedacht.

Erfolgreich seien die Weihnachtsaktionen bezüglich der Wunschbäume für bedürftige und krebskranke Kinder im Kaufhof in Euskirchen und im Rewe-Center Pauly in Kall verlaufen. Die Resonanz sei so groß gewesen, dass man vielen Kindern eine Weihnachtsfreude habe machen können.

An der Wunschbäumen hatten Wünsche von Kindern gehangen, die von den Kunden der Galeria-Kaufhof und des Rewe-Centers erfüllt wurden. In beiden Fällen waren die Wunschkarten schnell vergriffen gewesen. In Kall zum Beispiel hatte das örtliche Immobilienunternehmen Günter Wolter die Wunschbaum-Aktion sofort nach Bekanntwerden mit 500 Euro unterstützt.

Übergabe des Spendengutscheins im Awo-Familienzentrum Mechernich mit den Erwachsenen (von links) Lea Bedding, Carina Breuer, Tina Mertens, Hilfsgruppenchef Willi Greuel, Daniela Mauer, Birgit Ripplinger und Michele Wieskotten. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

„Da strahlen die Kinder“, hatte sich die stellvertretende Vorsitzende des Aachener Förderkreises „Hilfe für krebskranke Kinder“, Susanne Göschel, gefreut, als sie die vielen Geschenk-Pakete im Rewe-Center von Inhaberin Anna Pauly und Hilfsgruppen-Vertreter Paul Schneider in Empfang nahm. „Ich habe gestern auf dem Rückweg nach Aachen noch den einen oder anderen Haken geschlagen und Päckchen verteilt“, teilte Susanne Göschel einen Tag später der Hilfsgruppe mit.

Bereits seit 15 Jahren unterstützt das Awo-Familienzentrum Mechernich die Hilfsgruppe Eifel vor Weihnachten mit einer ganz besonderen Plätzchen-Aktion. Kinder aus aller Herren Länder backen mit Eltern und Erziehern Plätzchen, die dann zugunsten der Hilfsgruppe Eifel verkauft wurden. Dabei kam dieses Mal die stolze Summe von 483,54 Euro zusammen, die Tina Mertens, die Leiterin der Einrichtung, an Willi Greuel übergab.

1000 Euro von der SPIE-GmbH, einem multitechnischen Dienstleister in den Bereichen Energie und Kommunikation, überreichte der Betriebsratsvorsitzende der Kölner Niederlassung, Jürgen Herriger, an Willi Greuel.

„80 Prozent der Kleinen haben einen Migrationshintergrund“, berichtete Tina Mertens. Mit Hilfe von Eltern und ihren unterschiedlichen Sprachkenntnissen organisiere das Familienzentrum Zusammenkünfte, bei denen gekocht oder gebacken werde und bei denen die Leute unterschiedlicher Nationen miteinander in Kontakt kommen.“

„Jeder Betrag ist willkommen und hilft Menschen“, sagte Willi Greuel bei der Spendenübergabe. Die Plätzchenback- und Verkaufsaktion wird bereits seit 15 Jahren zugunsten der Hilfsgruppe durchgeführt, blickten  Willi Greuel und Birgit Ripplinger, die den morgendlichen Verkauf in der Vorweihnachtszeit organisiert, zurück. „Was nicht direkt an der Rezeption des Familienzentrums weggegangen ist, haben die Kinder in einem örtlichen Supermarkt verkauft“, so Tina Mertens.

Das Familienzentrum hat 148 Kinder in acht international bunt gemischten Gruppen. Martens: „Wir sind ein sozialer Brennpunkt und unterstützen nicht nun die Kinder, sondern auch die Familien.“ Willi Greuel fand lobende Worte für die bemerkenswerte Arbeit in der Einrichtung. Er lud die Mitarbeitenden zur Kaller Oldie-Nacht ein.

Bei der Weihnachtsfeier spendeten die Procter-Mitarbeiter der Hilfsgruppe knapp 500 Euro. Wie Willi Greuel (links) berichtet, zählt des Weltunternehmen P&C zu den ganz treuen Unterstützern.

Vor den Feiertagen konnte Willi Greuel mehrere Spenden persönlich entgegennehmen. 1000 Euro von der SPIE-GmbH, einem multitechnischen Dienstleister in den Bereichen Energie und Kommunikation, überreichte der Betriebsratsvorsitzende der Kölner Niederlassung, Jürgen Herriger, an den Vorsitzenden des Kaller Vereins. Viele Mitarbeiter des Unternehmens hatten auf die Cent-Beträge ihrer Gehaltsabrechnung verzichtet, und das Geld gespendet.

Die Spenden wurden von der Geschäftsleitung verdoppelt, so dass sieben wohltätige Einrichtungen unterstützt werden konnten. „Das Engagement der Hilfsgruppe, insbesondere Kindern zu helfen, die von schweren Krankheiten betroffen sind, schätzen wir sehr“, schrieb Markus Holzke, der Geschäftsführer der SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH, an Hilfsgruppen-Chef Willi Greuel.

Bei der Firma Miele in Euskirchen konnte Willi Greuel eine Spende von 1400 Euro entgegennehmen.

Einen Spendenscheck über 1400 Euro bekam Willi Greuel (Bild rechts) von der Firma Miele in Euskirchen überreicht. Von den Mitarbeitenden der Euskirchener Außenstelle der Autobahn GmbH des Bundes konnte er eine Spende von 300 Euro in Empfang nehmen. Zwei Tage lang war die Hilfsgruppe anlässlich der Weihnachtsfeiern bei dem Unternehmen Procter & Gamble in Euskirchen zu Gast, um über die Arbeit der Kaller Gruppe zu informieren. Bei dieser Gelegenheit spendeten die Procter-Mitarbeiter der Hilfsgruppe knapp 500 Euro. Wie Willi Greuel berichtet, zähle des Weltunternehmen P&C zu den ganz treuen Unterstützern des Kaller Vereins.

Die Mitarbeitenden der Euskirchener Außenstelle der Autobahn GmbH des Bundes spendeten 300 Euro, die Willi Greuel in Empfang nahm.

Eine weitere Spende von 2800 Euro bekam die Hilfsgruppe von den Schornsteinfegern der Region Euskirchen. Das Krematorium Mechernich spendete 2000 Euro, jeweils 1000 Euro bekam der Verein von der Schlosserei Schliebach in Euskirchen und Otto Lünebach aus Sötenich, vom Adventsbasar Großbüllesheim wurden der Hilfsgruppe 755 Euro überwiesen.

Weitere Spender im Oktober und November: Siegrid Vermöhlen aus Sistig und Gertrud Pütz aus Bergheim (je 600 Euro), Monika und Markus Zalfen in Heimbach, die Bedachungsfirma Markus Klein in Kall und das Unternehmen Kronenberg Consulting in Bad Münstereifel (je 500 Euro), Ludwig Werle und Margret Peppig (Je 400 Euro), Willi Trimborn in Gevelsberg (300 Euro) und die Gemeinde Kall 250 Euro.              (Reiner Züll)

 

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05 Dez
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Charity-Baum im Kaller Rewe-Center

30 Weihnachtswünsche von bedürftigen Kindern an den Zweigen – Aktion von der  Hilfsgruppe Eifel und der Marktchefin Anna Pauly – Unterstützung durch die integrative Kita „St. Nikolaus“ – „Kein Kind wird ausgehen“

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Kall. Im Rewe-Center Pauly in Kall steht seit Montag, 5. Dezember, ein Charity-Weihnachtsbaum, an dem Zettel mit Weihnachtswünschen von bedürftigen Kindern aufgehängt sind, die von der Hilfsgruppe Eifel unterstützt werden.  Der Weihnachtbaum, der im Eingangsbereich des Rewe-Centers steht, war zuvor von Kindern  der integrativen Kindertagesstätte St. Nikolaus, über die die Hilfsgruppe die Patenschaft hat, mit selbst gebastelter Deko geschmückt worden.

Kinder der integrativen Kita „St. Nikolaus“ hatten den Weihnachtsbaum im Rewe-Center geschmückt. Foto: Reiner Züll

Die Inhaberin des Kaller Rewe-Centers, Anna Pauly, packte beim Anbringen der Kinderwünsche mit an. Foto: Reiner Züll

Am Mittag wurden dann 30 Zettel mit den Kinderwünschen, die bei der Hilfsgruppe eingegangen waren, von den Kindern der Kita in den Weihnachtsbaum platziert. Unterstützung bekamen sie dabei von der Kita-Leiterin Heidi Zander,  von Rewe-Chefin Anna Pauly und von Paul Schneider von der Hilfsgruppe Eifel.

Die Wünsche der vier- bis Zehnjährigen sind recht bescheiden: Filzstifte wünscht sich eine Vierjährige, buntes Papier, Kleber und Sticker ein achtjähriger Junge, während ein siebenjähriges Mädchen  zu Weihnachten gern Tierfiguren geschenkt bekäme.

Kunden des Rewe-Marktes können all diese Wünsche erfüllen,  indem sie die Sachen kaufen, die dann pünktlich zu Weihnachten von der Hilfsgruppe an die Kinder übergeben werden. Wie Anna Pauly und Paul Schneider versicherten, wird kein Kind leer ausgehen. „Sollten Zettel am Baum hängen bleiben, werden wir und die Hilfsgruppe diese Kinderwünsche dann erfüllen“, so Anna Pauly.  (Reiner Züll)

Anna Pauly, Heidi Zander und Paul Schneider halfen den Kindern beim Aufhängen der Weihnachtswünsche. Foto: Reiner Züll

 

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01 Dez
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Hilfsbereite Moped-Rocker

MoMoTo Spendenfahrt – Die Hellenthaler „Fuchsschwanz Brothers“ gingen für die Hilfsgruppe Eifel auf große Tour und übergaben 1406,50 Euro (Bild oben) an die Kaller Kinderkrebshilfe – Der zehnjährige Nico Schruff aus Nettersheim spendet für Ukraine Hilfe – 105 Baby-Tragetaschen für die Geburtsklinik in Luzk – Mütter gebären Kinder dort im kalten Keller – Viele überleben nicht

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Kall – Sie tragen Rocker ähnliche Kutten und sind in Hellenthal eine Gruppe Gleichgesinnter, die Freude am Fahren mit Mopeds und Mofas (MoMo) haben. „Fuchsschwanz Brothers“ nennen sich die Clubmitglieder um ihren Vorsitzenden Thorsten Hanf, die mit ihren 50-Kubikzentimeter-Zweiräder nicht nur in der Eifel unterwegs sind. Und das immer für den guten Zweck, wie Thorsten Hanf und sein Clubkollege Jonas Braun kürzlich beim Monatstreffen der Hilfsgruppe Eifel in Roggendorf berichteten.

Der zehnjährige Nico Schruff aus Nettersheim bekam für seine Spende von 288,40 Euro einen besonderen Beifall von Willi Greuel. Foto: Reiner Züll

Die beiden „Moped-Rocker“ hatten dem Kaller Verein eine Spende in Höhe von 1406,50 Euro mitgebracht. Die Hilfsgruppen-Mitglieder erfuhren von Hanf, dass der Hellenthaler Club mit den kleinen Zweitaktern recht große Leistungen verbringt. So hatten die Moped-Piloten beispielsweise in diesem Jahr eine Tour nach Österreich gemacht und dort am „Ötztaler Moped Marathon“ teilgenommen, in dessen Verlauf es unter anderem galt, das Timmelsjoch zu überqueren.

Ein weiteres Jahres-Highlight der Hellenthaler war im Sommer die Teilnahme an der bundesweiten Spendenfahrt „MoMoTo“ gewesen. Bei dieser Tour reist eine Spendenbox in Form eines „goldenen Tank“ in 28 Etappen vom Katzenhirn im Unterallgäu quer durch Deutschland bis nach Flensburg. Hinter jeder Etappe steht ein regionaler Mofa- oder Moped-Club, der den Tank übernimmt und zur nächsten Etappe transportiert.

„Zündfunken“, „Wild Möff“ und „Zweitakt-Mafia“

Zahlreiche deutsche MoMo-Clubs mit klangvollen Namen wie „Schreckschrauben“, „Hellriders & Beerdrinkers“, „Zündfunken“, „Wild Möff“ oder „Zweitakt-Mafia“ beteiligten sich der Spendentour, in deren Verlauf die Hellenthaler für die 17. Etappe zuständig waren. Am 13. August hatten sie den goldenen Tank in Sieberath übernommen. Nach einem gemütlichen Abend wurde der Tank einen Tag später mit den Mopeds nach Torr bei Bergheim gefahren, wo er von den Veranstaltern der 18. Etappe übernommen wurde.

Am Ende waren durch die Hellenthaler Aktion 1405,50 Euro im goldenen Tank gelandet. Über die Verwendung der Spenden können die beteiligten Clubs selbst entscheiden. Die Fuchsschwanz Brothers entschieden sich für Hilfsgruppe. „Es ist uns eine Freude Sie und die betroffenen Menschen finanziell unterstützen zu können“, versicherte Thorsten Hanf bei der Übergabe der Spende.

Eine Spende der Kommerner Fahrschule Jo Weiler über 1000 Euro übergab Pia Benz (rechts) an Hilfsgruppen-Mitglied Kerstin Tampier. Foto: Reiner Züll

In Roggendorf wurden der Hilfsgruppe an dem Abend weitere Spenden übergeben. Pia Benz überbrachte einen Spendenscheck über 1000 Euro von der Kommerner Fahrschule Jo Weiler. ,Der zehnjährige Nico Schruff aus Nettersheim bekam für eine Spende von 288,40 Euro einen besonderen Beifall. Er hatte sich etwas Besonderes ausgedacht, um die Ukraine-Hilfe der Hilfsgruppe zu unterstützen. Von der hatte er in der Grundschule in Marmagen erfahren, die im Frühjahr das Thema „Ukraine-Krieg“ im Unterricht behandelt hatte.

Mit seinen Schulkameraden Linus Evertz und Jason Müller beschloss Nico Schruff, eine Aktion zu starten. Dabei hatte Nico die vielen Wanderer ins Visier genommen, die sonntags im Rosental am Haus von Nicos Eltern vorbei wandern, vor dem zu dieser Zeit ein Verkaufsanhänger der Industriegewerkschaft IGBCE stand. Den hatten Nico und sein Vater Timo Litzbarski nach dem Winter grundgereinigt.

Linus, Jason und Nico verkauften im Anhänger fleißig Kaffee und Kuchen an die Wanderer, so dass am Ende durch Verkauf und Spenden ein Betrag von über 288 Euro zusammenkam. Den überreichte Nico an den Vorsitzenden der Hilfsgruppe, Willi Greuel, mit der Bitte, das Geld sinnvoll für Kinder in der Ukraine zu verwenden.

70 Hebammen arbeiten rund um die Uhr am Limit

Willi Greuel berichtete über die Ukraine-Hilfe, die Hilfsgruppen-Mitglied Ralf Heistert mit einer Organisation aus dem Monschauer Raum in die Wege geleitet hat. Wie Heistert berichtet, wird eine ukrainische Geburtsklinik in Luzk unterstützt. Die Klinik liegt im Westen des Landes und ist bisher von schweren Angriffen verschont geblieben. Weil aber andere Kliniken im Umkreis von 300 Kilometern zerstört sind oder evakuiert werden mussten, finden alle Geburten aus diesem Umkreis nun in der Klinik in Luzk statt.

Verkauften für die Ukraine-Hilfe Kaffee und Kuchen. Von links: Nico Schruff, Linus Evertz und Jason Müller, die n Marmgen zur Grundschule gehen. Foto: Timo Litzbarski

Die normale Zahl der Hebammen ist dort durch die Evakuierung der anderen, vom Krieg betroffenen Kliniken von vier auf 70 Geburtshelferinnen gestiegen, die rund 400 werdende Mütter betreuen und die mit 230 weiteren Pflegekräften rund um die Uhr am Limit arbeiten. Heistert: „Während der der ständigen Luftalarme gebären die durch Mangelernährung ausgezehrten Mütter ihre Kinder bei Temperaturen von nur acht Grad im Keller“. Viele Kinder überlebten nicht.

Inzwischen hat die Hilfsgruppe Babynahrung, Hygieneartikel, Medikamente und spezielle Säuglingsmilch auf den Weg in die Ukraine gebracht oder die Anschaffung mit finanziert. Ebenfalls von der Hilfsgruppe in die Ukraine geschickt wurden 105 Baby-Tragetaschen, in denen die frisch geborenen Babys bei Luftalarmen in die Luftschutzkeller getragen werden können. Derzeit, so Heistert, sei die Hilfsgruppe dabei, zehn Paletten mit Hygienemitteln zu ordern. Für den Transport in die Ukraine sorge die Hilfsorganisation „Fortune hilft“, die mit Organisationen direkt vor Ort zusammenarbeite.  „Wir werden dort auch weiter helfen“, so Willi Greuel. (Reiner Züll)

Kamen in ihren Kutten zur Spendenübergabe und hatten glech die ganze Kasse mitgebracht. Die Hellenthaler „Fuchsschwanz Brothers“ Thorsten Hanf (links) und Jonas Braun mit Birgit Lehmann von der Hilfsgruppe Eifel. Foto: Reiner Züll

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14 Nov
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11. Konzert des Landes-Polizeiorchesters

Am Sonntag, 15. Januar, gastiert das NRW-Ensemble (Bild oben) zum elften Mal im Gemünder Kursaal – Der Erlös geht wieder an  die Hilfsgruppe Eifel – Dirigent Scott Lawton freut sich auf das Wiedersehen mit dem Eifeler Publikum – Kartenvorverkauf beginnt am 10. Dezember – Schon 40.000 Euro eingespielt – Landrat Markus Ramers hat die Schirmherrschaft übernommen

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Kall/Gemünd – Bei allen bisherigen zehn Neujahrskonzerten des NRW- Landespolizeiorchesters zugunsten der Hilfsgruppe Eifel war der Gemünder Kursaal restlos ausverkauft. In den letzten beiden Jahren musste das beliebte Konzert allerdings wegen der Corona-Pandemie und den schlimmen Folgen der Flutkatastrophe ausfallen. Stattdessen gab das Polizeiorchester im Mai dieses Jahres ein furioses Frühjahrskonzert in der Hellenthaler Grenzlandhalle.

Das Landes-Orchester NRW zählt zu den ganz treuen Unterstützern der Hilfsgruppe Eifel. Rund 40.00 Euro hat das Ensemble bisher mit seinen Konzerten für die Kaller Krebshilfe eingespielt. Foto: LPO

Doch inzwischen hat die Corona-Pandemie ihren Schrecken verloren, und auch der von der Flut zerstörte Kursaal in Gemünd strahlt wieder in neuem Glanz. Damit steht dem elften Neujahrskonzert der Polizeimusiker unter Leitung von Dirigent Scott Lawton im nächsten Jahr nichts mehr im Wege. „Am Sonntagnachmittag, 15. Januar, um 17 Uhr, ist das Ensemble endlich wieder im Kursaal zu Gast“, freut sich Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel schon jetzt auf einen erneut „volles Haus“. Der Karten-Vorverkauf beginne bereits am Samstag, 10. Dezember.

Das Landespolizeiorchesteer NRW unter der Leitung von Scott Lawton gastierte zum elften Mal im Gemünder Kursaal zugunsten der Hilfsgruppe Eifel. Foto: Reiner Züll

Erstmals ist Landrat Markus Ramers Schirmherr des Neujahrskonzertes. Und auch Dirigent Scott Lawton freut sich auf das Wiedersehen mit dem Gemünder Publikum, den  er weiß, dass der Kursaal wieder bis auf den letzten Platz besetzt ist.   Rund 40.00 Euro hat das Ensemble bisher mit seinen Konzerten für die Hilfsgruppe eingespielt.

Die Besucher erwartet erneut ein Konzert der Spitzenklasse. Das Orchester spielt Werke bekannter Komponisten sowie bekannte Filmmelodien. Die Moderation des Konzertes liegt auch diesmal in den Händen von Dirigent Scott Lawton, der nicht nur ein Konzertleiter der Spitzenklasse, sondern  auch ein versierter Unterhalter ist.

Einlass zu dem Konzert, das um 17 Uhr beginnt, ist um 16 Uhr. Die Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 16 Euro, an de Abendkasse 18 Euro. Da aber bisher alle Konzerte der Polizeimusiker in Gemünd ausverkauft waren, rechnet Willi Greuel nicht damit, dass noch Karten an der Abendkasse zu bekommen sind.

Karten im Vorverkauf sind ab dem 11. Dezember erhältlich in Gemünd im Eifel-Lädchen, Dreiborner Straße 38; in Hellenthal bei Foto Hanf, Kölner Straße 45; in Mechernich in der Bücherei Schwinning, Dr. Felix-Gehardus-Straße 11; in Schleiden beim Schuh & Sport Müller, Vorburg 2; in Kall in der Postfiliale im  Rewe-Center Pauly; und im Internet unter tickets.hilfsgruppe-eifel.de.     (Reiner Züll)

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21 Okt
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Das Kirmes-Hähnchen brachte 400 Euro Erlös

Nach der Kirmes zugunsten der Hilfsgruppe versteigert – Pescher Junggesellen pflegen alten Brauch – Veranstaltungsort der nächsten Eifeler Oldie-Nacht noch ungewiss – Auch bei der Justiz in NRW hat der Kaller Verein Bekanntheit erlangt – Bußgelder als Spenden

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Kall – Es steht noch immer in den Sternen, wo im nächsten Jahr die beliebte Eifeler Oldienacht  der Hilfsgruppe Eifel am 16. Juni, und zwei Tage später das große Familienfest am 18. Juni stattfinden werden. Man würde, so Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel, beide Veranstaltungen wieder gern wie bisher auf dem Gelände des Urfter Jugendgästehauses organisieren.  Aber, so Greuel beim jüngsten Monatstreff der Hilfsgruppe, sei noch ungewiss, ob bis Juni nächsten Jahres die Folgen der schlimmen Flut, die im Juli vergangenen Jahres an der Einrichtung Millionenschäden hinterlassen hat, beseitigt werden könnten.

Ungewiss ist auch, wo am, 15. Januar das elfte Neujahrskonzert des Landespolizeiorchesters NRW zugunsten der Hilfsgruppe Eifel stattfindet.  Man gehe davon aus, dass diese Benefiz-Veranstaltung der Polizeimusiker wieder im Gemünder Kursaal stattfinden könne, berichtete Willi Greuel. Sollten der Wiederaufbau des von der Flut beschädigten Kursaales bis dahin noch nicht abgeschlossen sein, finde das Konzert in der Hellenthaler Grenzlandhalle statt.

Bei der Herbstschau in Kall war die Hilfsgruppe Eifel mit einem Info- und Getränkestand mit von der Partie. Auch Landrat Markus Ramers (2.v.r. mit Willi Greuel) kam vorbei. Links Kalls Ortsvorsteher Stefan Kupp. Foto: Reiner Züll

Dort hatte das Ensemble bereits in diesem Jahr, als Ersatz für das in Gemünd ausgefallene Neujahrskonzert, ein furioses Frühlingskonzert zugunsten der Hilfsgruppe gegeben hat. „Wir sind nach der langen  Corona-Pause und der am Flutopfer ausgezahlten 530.000 Euro Soforthilfe auf die Erlöse derartiger Veranstaltungen angewiesen“, sagte Hilfsgruppen-Chef Willi Greuel.  Derzeit sei man unter anderem auch in der Ukraine-Hilfe tätig.

An der vom Gesundheitsdienst Tribea betreuten Wassertherapie im Satzveyer Schwimmbad, die von der Hilfsgruppe finanziert wird, nähmen derzeit 16 gehandicapten Schützlinge teil. In Satzvey seien für diese regelmäßig stattfindenden Therapien optimale Voraussetzungen vorhanden. Greuel: „Dafür sind wir der Stadt Mechernich sehr dankbar“. Bürgermeister Hans-Peter Schick habe die Aktion kürzlich mit einer Spende von 500 Euro unterstützt.

In Justizkreisen in Nordrhein-Westfalen hat die Hilfsgruppe offensichtlich auch schon Bekanntheit erlangt, weil Gerichte vermehrt Bußgelder zugunsten des Kaller Hilfe-Verein verhängen. Willi Greuel berichtete, dass das Amtsgericht Haltern eine Frau dazu verdonnerte habe, ein Bußgeld von 1000 Euro an die Hilfsgruppe zu zahlen. Bei der Kaller Gewerbeschau sei die Hilfsgruppe Ende September selbst  aktiv gewesen und habe dabei aus dem Getränkeverkauf und Spenden der Besucher einen Erlös von knapp 2000 Euro  verbuchen können.

Daniel Nielen (2.v.r.) Saskia Böhler (rechts) überreichten im Namen des Junggesellervereins Pesch eine Spende von 400 Euro, die beim Hahneköppen bei der Kirmes zusammen gekommen waren. Foto: Reiner Züll

Zu den treuen Unterstützern der Hilfsgruppe zählt der Junggesellenverein Pesch, der zurzeit von Willi Greuels Enkel Daniel Nielen geleitet wird. Der Verein richtet seit acht Jahren in Pesch die Kirmes aus, wie Daniel Nielen und Saskia Böhler jetzt beim Monatstreffen der Hilfsgruppe berichteten und eine Spende von 400 Euro übergaben. Nielen: „In Pesch werden Tradition und Brauchtum noch gepflegt, und dazu gehört auch das Hahnenköppen“.

Nachdem der Hahnenkönig feststehe, werde der Hahn versteigert. Dabei handele es sich aber keineswegs um den geköpften Hahn, sondern  um ein frisches Brathähnchen, klärte Daniel Nielen auf. Über 400 Euro seien in diesem Jahr wieder zusammengekommen.

Früher habe der Hahnenkönig das ersteigerte Geld bekommen, doch die Junggesellen hätten  entschieden, das Geld nützlicher zu verwenden  und der Hilfsgruppe zu spenden. „Das machen wir seit acht Jahren, weil wir wissen, dass das Geld dort ankommt, wo es nötig ist“ so Nielen.

„Die könnten mit dem Geld auch hoch die Tassen machen“, lobte Willi Greuel die soziale Einstellung der Pescher Junggesellen. Er sei stolz, einen solchen Enkel zu haben. Stolz über den Erlös von über den diesjährigen Erlös war auch Daniel Nielen, der übrigens diesjähriger Hahnenkönig ist: „400 Euro für so ein Brathähnchen, das ist doch schon was“.      (Reiner Züll)

Zigtausende Besucher besuchten die Gewerbemesse im Kaller Industriegebiet, wo auch de Hlfsgruppe präsent war. Foto: Reiner Züll

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23 Sep
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Die Hilfsgruppe Eifel zählt 358 Lebensretter

Vorsitzender Willi Greuel zog Bilanz – Allgemeine Krise schmälert das Spendenaufkommen – Oldie-Club  aus Roggendorf erreichte sein 30.000-Euro-Ziel – Skatfreunde spielten in Holzheim für den guten Zweck – Ein Wandertag im Freilichtmuseum (Bild oben) führte Aktivisten der Hilfsgruppe in die Eifeler Vergangenheit  

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Kall/Roggendorf – „Wir machen in diesem Jahr die 30.000 Euro voll“, hatte der Vorsitzende des Roggendorfer Renault-Oldie-Club-Eifel (ROCE), Jörn Hück, im Sommer vor dem 25. Renault-Oldtimer-Treffen am elterlichen Autohaus in Roggendorf angekündigt. Hücks Prognose ging auf, denn beim jüngsten Monatstreffen der Hilfsgruppe Eifel konnten Thomas und Kerstin Tampier eine Spende in Höhe von 2222,22 Euro vom Vorsitzenden des Oldie-Clubs entgegen nehmen. Mit dieser Spende (es war die 25. innerhalb von 27 Jahren) hatte der Club die Gesamt-Spendensumme auf über 31.000 Euro erhöht, wofür sich Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel bedankte.

Über 60 Renault-Oldtimer aus Deutschland und den Benelux-Ländern waren beim 25. Renault-Treffen vor dem Autohaus Hück zu bestaunen. Foto: Hilfsgruppe Eifel/Hück

Seit nunmehr 27 Jahren treffen sich Besitzer und Fans älterer Renault-Modelle im Sommer rund um das Roggendorfer Renault-Autohaus Hück zu ihrem jährlichen Oldtimer-Treffen. Das Treffen hat nicht nur bei den Liebhabern des französischen Herstellers Kult-Status erreicht, sondern es ist auch bei den Eifeler Oldtimer-Fans äußerst beliebt.

Alt und neu nebeneinander: Die beiden Renault Alpine waren beim Oldie-Treffen absolute Hingucker. Foto: Hilfsgruppe Eifel/Hück

Seit 27 Jahren kommt der Reinerlös dieses Treffens der Hilfsgruppe Eifel in Kall zugute, die seit ihrer Gründung vor 30 Jahren vom Autohaus Hück unterstützt wird. Das 25. Treffen der Besitzer und Freunde alter Renault-Schätzchen sollte eigentlich schon Jahr 2020 stattfinden, fiel aber dann der Corona-Pandemie zum Opfer. Ebenso das Treffen im  Jahr 2021.

Das 25. Renault-Oldtimertreffen in Roggendirf erbrachte einen Erlös von 2222,22 Euro für die Hilfsgruppe, den Jörn Hück (Mitte) an Thomas und Kerstin Tampier überreichte. Foto: Reiner Züll

In diesem Jahr konnte das 25. Jubiläum dann über die Bühne gehen. Es kamen über 60 Oldies aus ganz Deutschland und den Benelux-Ländern nach Roggendorf, wobei ein Renault 4 CV von 1954 das älteste Schätzchen war. Jörn Hück: „Vom R4 über R6, R8 und R16, war fast die komplette Renault-Oldtimer-Palette zu bestaunen“.  Zum traditionellen Programm gehörten auch eine mit 150 Preisen bestückte Tombola und ein reichhaltiges Angebot mit Kaffee und Kuchen. Nach der Spendenübergabe erinnerte Willi Greuel an das Jahrzehnte andauernde Engagement der Roggendorfer Oldtimer-Freunde, wenn es um die Unterstützung der Hilfsgruppe gehe.

Willi Greuel berichtete von weiteren Spenden. So habe in Holzheim ein Skat-Halbmarathon zugunsten der Hilfsgruppe stattgefunden, an dem 81 Skatfreunde aus der Eifel, dem Westerwald, aus Koblenz, Dortmund, Aachen, Köln und Belgien teilgenommen hätten. Greuel: „Das Turnier hat uns eine Spende von 1600 Euro beschert“. Der Abschlussjahrgang der Gesamtschule Mechernich habe 470 Euro gespendet, die Katholische Frauengemeinschaft Kommern 500 Euro. Beim Gedenk- und Helferfest der Gemeinde in Kall seien Spenden in Höhe von 1068 Euro zu verbuchen gewesen. Infolge der allgemeinen  wirtschaftlichen Krisenzeit sei das Spendenaufkommen allerdings rückläufig. Im August hätten einer Spendensumme von 9587,36 Euro Ausgaben in Höhe von 22.129,31 Euro gegenüber gestanden.

Ein Wandertag führte die Mitglieder der Hilfsgruppe Eifel in das Kommerner Freilchtmuseum, wo sie vieles über die Lebensweise der Eifeler Vorfahren erfuhren. Foto: Reiner Züll

Eine erfreuliche Mitteilung über weiterhin steigende Zahlen von Stammzellenspendern, so Greuel, sei von der Kölner Dependance der Deutschen Knochenmark Spenderdatei (DKMS) eingegangen. Von den 24.015 Personen, die bei Typisierungsaktionen der Hilfsgruppe im Kreis Euskirchen als potenzielle Spender registriert worden seien, hätten inzwischen 358 Personen weltweit Stammzellen für an Leukämie erkrankte Patienten gespendet und Leben gerettet.

Am Sonntag, 11. September, verbrachten Mitglieder der Hilfsgruppe einen, von Thomas und Kerstin Tampier organisierten Wandertag im Kommerner Freilichtmuseum. Von zwei fachkundigen Referenten des Museums geführt, bekamen die Teilnehmer viele Informationen über das Leben der Menschen in früheren Zeiten im Bergischen Land, der Eifel, dem Westerwald oder am Niederrhein.

Sie erfuhren, wie der Alltag der Rheinländerinnen und Rheinländer in den vergangenen 500 Jahren aussah. Sie lernen die fünf Baugruppen des Museums kennen, begegnen Menschen und Tieren und bekamen einen Eindruck vom Wohnen und Wirtschaften, aber auch von den einstigen Lebensbedingungen in der Region.

Die Hilfsgruppe bekam auch Einblick in die jüngere Vergangenheit. Am Marktplatz Rheinland, der die 1950er bis 1990er Jahre wieder lebendig werden lässt, wurden beispielsweise Erinnerungen an das Fertighaus aus dem Quelle-Katalog, an die ersten Bungalows und die Notrufsäule, auch „Eiserner Schutzmann“ genannt, wach. Besichtigen konnten die Teilnehmer auch die historische, derzeit aber geschlossene Gaststätte Watteler und eine kultige Eisdiele. Auch Reste eines alten  Luftschutzbunkers sowie Nissenhütten, die damals zahlreichen ausgebombten Familien als Unterkunft dienten, wurden in Augenschein genommen.

Rast vor der historischen Gaststätte Watteler: Mitglieder der Hilfsgruppe beim Wandertag im Freilichtmuseum Kommern. Foto: Reiner Züll

Natürlich stand auch ein Besuch des Biergartens neben der alten Gastwirtschaft zur Post auf dem Programm, wobei jeder Teilnehmer selbst zahlte. Spendengelder werden bei der Hilfsgruppe für derartige Anlässe nicht verwendet. Willi Greuel: „Wir nehmen den Begriff Ehrenamt noch ernst. Bei uns gibt es keine Aufwandentschädigungen,  keine Spesen und auch kein Spritgeld“.   (Reiner Züll)

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10 Sep
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„Danke, Ihr habt mein Leben verbessert“

Andy aus Ecuador hat sich nach zwölfjähriger Therapie in Aachen und Aschau bei der Hilfsgruppe bedankt – Bei der Geburt Arme und Beine verkrüppelt – Durch die Verpflanzung von Muskeln, Nervensträngen und Sehnen das Leid des Jungen vermindert – Langjährige Betreuung durch Christel Wenzel (Bild oben), die sich bei allen Unterstützern bedankt – Familie Castro ist wieder in ihre Heimat zurückgekehrt

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Kall/Riobama/Ecuador – Zwölf Jahre lang hat das Schicksal des schwer behinderten und inzwischen 16-jährigen Jungen  Andreas Castro aus Ecuador die Mitglieder der Hilfsgruppe bewegt. Über zwölf Jahre hinweg hat die Hilfsgruppe mit rund 100.000 Euro auch die zahlreichen Operationen und Therapien  des Jungen in Deutschland mit finanziert. Beim jüngsten Monatstreffen verlas Hilfsgruppen- Vorsitzender Willi Greuel einen rührenden Dankesbrief des Jungen, der mit seiner Mutter Paola nach mehrmaligen Behandlungen in Kliniken in Aachen und Aschau/Chiemgau jetzt wieder nach Ecuador zurückgekehrt ist.

In der Klinik für Kinderorthopädie in Aschau wurden bei dem Jungen aus Ecuador Fehlstellung an beiden Beinen durch Operationen beseitigt.

Im  Jahr 2009 wurde die Hilfsgruppe erstmals auf das Schicksal des damals dreijährigen Kindes aus Riobama aufmerksam, als der pensionierte Mediziner Ludwig Holstiege aus Bremen und die selbst gehandicapte Christa Wenzel aus Disternich,  die in der Zülpicher Innenstadt eine Reiki-Oase betreibt, Sponsoren für die Therapierung des kleinen Jungen suchte, der von Geburt an verkrüppelte Arme und Beine hatte. Christa Wenzel hatte mit dem im Aachener Franziskus-Hospital tätigen Chirurgen Dr. Michael Becker einen Operateur gefunden, der bereit war, den kleinen Andreas kostenlos zu behandeln

Dr. Becker war damals einer der wenigen Spezialisten, die die Kunst beherrschten, Sehnen, Muskeln und sogar Nervenstränge zu verpflanzen. Christel Wenzel war selbst nach einem schweren Unfall zur Verpflanzung von Muskeln und Sehnen von Dr. Michael Becker operiert worden. Sie hatte den Aachener Chirurgen kontaktiert und bei der Hilfsgruppe angeklopft, und um Unterstützung für Andy Castro gebeten. „Da zu helfen war für uns keine Frage“, so Hilfsgruppen-Chef Willi Greuel heute über den Erfolg der Aktion. .

Im Mai 2010 trafen sie in Kommern erstmals auf die Hilfsgruppe Eifel. Andy und Mutter Paola mit Dr. Ludwig Holstiege und Christa Wenzel.

Nach zahlreichen Operationen lernte Andy in Aachen und Aschau seine Hände zu gebrauchen.

Um Andreas zu therapieren, wurden mehrere Operationen durch Michael Becker erforderlich. Weil der Chirurg den Jungen kostenlos operierte, fielen nur Krankenhauskosten an. Doch auch die konnte die Familie von Andreas nicht aufbringen. In der Hoffnung, dass der Dreijährige seine Arme und Beine irgendwann mal normal bewegen könne, sagte die Hilfsgruppe die Absicherung der Finanzierung für die Operationen und Therapien zu, wobei klar abzusehen war, dass sich die Behandlung über Jahre hinweg ziehen werde. Auch Dr. Ludwig Holstiege setzte seine Spendenaufrufe in seiner Bremer Heimat erfolgreich fort.

In den Folgejahren hielt sich Andy, wie der Junge schon bald in der Eifel genannt wurde, mit seiner Mutter Paola mehrere Monate fernab von Vater Patricio und Bruder Donito in Deutschland auf. Mit der Hilfsgruppe traf er erstmals im Mai 2010 zusammen, als er mit seiner Mutter, Dr. Ludwig Holstiege und der selbst gehandicapten Christel Wenzel aus Disternich ein Fest in Kommern besuchte.

Andy war im Verlauf der Jahre mehrmals im Kaller Schuhhaus Esser zu Gast. Orthopädie-Schuhmachermeister Rolf Esser (links) machte dem kleinen Jungen die Spezialschuhe, die er wegen des Wachstumes öfters brauchte, kostenlos.

Trotz zahlrecher Operationen, die sich über Jahre hinweg in Aachen und Aschau hinzogen, erwies sich Andy immer als tapferer Patient. Ihm wurden in Aachen Muskeln aus den Beinen in die Arme verpflanzt, In Aschau wurden die Fehlstellungen der Beine durch mehrere Operationen korrigiert. „Es ist geschafft, er kann  gehen“, berichtete der „Kölner Stadt Anzeiger“ am 11. November 2011, nachdem Andy in der Kinder-Orthopädie in Aschau mit Hilfe eines Kinder-Rollator die ersten Schritte getan hatte.

Im Kinderrollator lernte Andy 2011 das Laufen. Danach erfolgten in zehn Jahren weitere Operationen.

Weil der Junge im Wachstum war, musste er in regelmäßigen Abständen neue Spezialschuhe bekommen. Hier konnte sich die Hilfsgruppe auf die Unterstützung des Kaller Orthopädie-Schuhmachermeisters Rolf Esser verlassen, der die Schuhe für Andy kostenlos herstellte. Dabei war genaues Messer erforderlich, weil der rechte Fuß von Andy ist größer ist als der linke.

Doch Andy hat in Deutschland nicht nur Laufen und den Gebrauch seiner Hände gelernt.  Schnell erlernten er und Mutter Paola die deutsche Sprache. Schon als Siebenjähriger beherrschte Andy auch das Eifeler Platt in Perfektion. Das hat er von Christa Wenzel gelernt, bei der er und seine Mutter zeitweise gewohnt haben, wenn nicht gerade Operationen in Aachen oder Aschau anstanden. Andys Lieblingswort auf Platt ist Bottermelchs-Bonnezupp  (Buttermilch-Bohnensuppe) oder auch die Klage „Ich han Koppeng“ (Ich habe Kopfschmerzen) beherrscht er in perfektem Eifeler Platt.

Zwölf Jahre lang hat Christa Wenzel alle Operationen und Therapien des Jungen in Aachen und Aschau begleitet un selbst viel Zeit und Geld investiert. In dieser Zeit entstand eine tiefe Freundschaft zwischen Christel Wenzel und der Familie in  Ecuador entstanden. Nach zahlreichen Operationen in Aachen und Aschau und der erfolgreichen letzten Behandlung am Chiemsee ist Andy jetzt endgültig in seine Heimat Ecuador zurückgekehrt. Von dort hat er sich bei Willi Greuel und der Hilfsgruppe für die langjährige Hilfe gedankt.

„Danke für dieses wunderbare Geschenk“ Nach seiner Rückkehr in die Heimat schickte Andy Castro eine rührende Botschaft an die Hilfsgruppe, in der er sich für die zwölf Jahre andauernde Unterstützung bedankt . Foto: Reiner Züll

Andy schreibt in guter deutscher Handschrift: „Lieber Willi, ich möchte dir und der Hilfsgruppe Eifel danken für die Möglichkeit die du mir gegeben hast, mein Leben zu verbessern. Vor 12 Jahren konnte ich sehr wenige Dinge tun und jetzt nach einem langen Weg mit vielen Höhen und Tiefen kann ich kurze Strecken gehen und mehr Dinge alleine erledigen. Ohne dich wäre das alles nicht möglich gewesen. Danke für dieses wunderbare Geschenk, das mein Leben verändert hat und das ich nie vergessen werde. Wir schließen vielleicht ein Kapitel ab und dies ist vielleicht mein letztes Mal in Deutschland, aber ich bin mir sicher, dass wir uns weidersehen werden. Jetzt kann  ich nur noch sagen, vielen Dank für die Hilfe, die ihr mir gegeben habt. Bis zum nächsten Mal Freund.

Liebe Grüße Andy und Familie aus Ecuador“.

Vom Bahnhof Prien am Chiemsee geht es ab nach Hause: Andy (im Rollstuhl) mit seinen Eltern Paola und Patricio Castro (rechts), dem Bruder Donito (2.v.l.), der Betreuerin Christel Wenzel (links) und deren Enkelkind (vorne links).

Bei der Hilfsgruppe Eifel ist die Freude groß, dass man dem Jungen aus Südamerika über diese lang Zeit habe helfen können. „Wir haben das der Familie vor zwölf Jahren versprochen, und wir haben unser Versprechen gehalten“, so Willi Greuel.

Er sei froh, dass die Familie nach meist  fünfmonatiger Trennung wieder in Ecuador zusammen sei, und durch die erfolgreiche Therapierung von Andy eine große Sorge weniger habe. Der jetzt 16-Jährige sei in seinem Heimatland ein erfolgreicher Schachspieler und Mutter Paola nutze ihre hier erlernte deutsche Sprache als Dolmetscherin. Greuel: „Erfolgreicher kann man eine Hilfsaktion nicht abschließen; da hat sich unser Engagement mehr als gelohnt“.

(Text: Reiner Züll/Fotos: Reiner. Züll, Christa Wenzel, Ludwig Holstiege)

Seit zwöf Jahren verbindet Andy Castro aus Ecuador und Christel Wenzel aus Disternich eine dicke Freundshaft .

Christa Wenzel schaut zurück auf 12 Jahre Hilfe für Andy

„Wir, die Urheber der Geschichte, Christa Wenzel und Ludwig Holstiege, lernten uns über den Handchirugen Dr. Michael Becker in Aachen kennen. Fortan beschlossen wir das Kind zur Therapie nach Deutschland zu holen, Dr. Becker hatte die Zusage gemacht Andy zu operieren. Ludwig Holstiege und ich waren hoch motiviert und machten uns auf den Weg, wir holten Hilfe. Ich kann Euch nicht sagen wie dankbar ich bin.

Mutter Paola ist überglücklich, dass Andy laufen gelernt hat.

Es war ein weiter Weg, es war und ist die schönste Lebensaufgabe überhaupt, für das, was dann geschah. Denn ein Kindertraum wurde nach all den Jahren wahr: Andy kann heute laufen, er kann seine Arme bewegen und er kann einen Computer betätigen. Er darf in eine glückliche Zukunft gehen. Mit Hilfe von uns allen ist das möglich und der Junge hat es geschafft.

Begleiteten Andy zwölf Jahre lang: Dr. Ludwig Holstiege und Christa Wenzel.

Ich sage allen Sponsoren und Spendern von ganzem Herzen Dankeschön. Ohne Euch wäre es nicht möglich gewesen. Ich danke ganz besonders Willi Greuel mit der wunderbaren Hilfsgruppe Eifel. Sie eröffneten das Spendenkonto und übernahmen einen sehr großen Teil der Therapie-Kosten. Ich danke all Euch wunderbaren Menschen, denn ein Netzwerk an Spendern hat diesen Traum wahr werden lassen. Ein ganz besonderer Dank an unseren Dr. Becker und sein Team nach Aachen, ebenfalls an die Orthopädische Kinderklinik Aschau, an die Ärzte und Therapeuten.  Ein ganz großes Dankeschön an meinen Mann, meine Familie und und an meine FreundeFreunde. Ihr habt Andy und mich super unterstützt. Abschließend sage ich: Gemeinsam sind wir ein perfektes Team“.

Herzliche Grüße, Eure Christa Wenzel

Am Abschluss einer zwölfjährigen erfolgreichen Mission: Andreas Castro mit Mutter Paola (rechts) und Christa Wenzel.

 

 

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