Blog

06 Jan
0

Anfang Februar geht’s los

Die Hilfsgruppe Eifel richtet in Kooperation mit dem Möbelhaus Brucker aus Kall 42 Elternzimmer im neu gebauten Familienhaus (Bild oben) am Eltern-Kind-Zentrum der Uni-Klinik Bonn ein – Willi Greuel ist begeistert von der professionellen Abwicklung des Projekts – „Logistische Meisterleistung“ – Jan Hennemann: „Das Haus ist ein Rückzugsort für Eltern schwerkranker Kinder“

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Kall/Bonn – Der Countdown läuft: Im Möbelhaus Brucker gehen die Vorbereitungen zur Lieferung der Inneneinrichtungen für 42 Gästezimmer im neuen Familienhaus nahe dem Eltern-Kind-Zentrum der Uni-Klinik auf dem Venusberg in Bonn dem Ende entgegen. Ab dem 1. Februar werden die roten Brucker-Möbelwagen von Kall in Richtung Bonn rollen, um Betten, Schränke, Tische, Stühle, Garnituren und eine komplette Küche anzuliefern. Danach werden die Möbelmonteure des Möbelhauses anrücken und die noch leeren Zimmer in gemütliche Wohn-Oasen verwandeln. Noch im Frühjahr soll das neue Haus seiner Bestimmung übergeben werden.

Die Flotte der roten Brucker-Möbelwagen wird Anfang Februar in Richtung Bonn starten, um die vormontierten Möbel für die 42 neuen Elternzimmer anzuliefern

Die Flotte der roten Brucker-Möbelwagen wird Anfang Februar in Richtung Bonn starten, um die vormontierten Möbel für die 42 neuen Elternzimmer anzuliefern. Foto: Bubenzer

Nach dem Umzug der Kinderkrebsklinik aus der Bonner Innenstadt in das neue Eltern-Kind-Zentrums der Uni-Klinik auf dem Venusberg ist vom Bonner Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche e.V. ein neues Familienhaus in direkter Kliniknähe gebaut worden. Rund sechs Millionen Euro investiert die eigens dafür gegründete gemeinnützige Familienhaus gGmbH für den Neubau, der das bisherige Familienhaus in der Bonner Innenstadt ersetzt.

Die Hilfsgruppe  Eifel, die den Bonner Förderkreis in fast 30 Jahren der Zusammenarbeit mit rund 1,2 Millionen Euro unterstützt hat, übernimmt nun in Kooperation mit dem Möbelhaus Brucker die Einrichtung der 42 Elternzimmer. Im Juni vergangenen Jahres entschied sich die Hilfsgruppe, mit ihrem Vorsitzenden Willi Greuel an der Spitze, dafür 100.000 Euro bereit zu stellen.

Bei Oldienacht 2019 präsentierte die Hilfsgruppe den 100.00-Euro-Gutschein für die Einrichtung der 42 Familienzimmern. Foto: Reiner Züll

Bei Oldienacht 2019 präsentierte die Hilfsgruppe den 100.00-Euro-Gutschein für die Einrichtung der 42 Familienzimmern. Foto: Reiner Züll

Willi Greuel und dessen Mitstreiter der Hilfsgruppe sind froh, dass es nun mit der Einrichtung der 42 Zimmer bald los geht. Dabei ist Willi Greuel besonders begeistert von der logistischen Meisterleistung, die von den Mitarbeitern des Möbelhauses Brucker zuverlässig und problemlos erbracht werde. Das 100.000-Euro-Projekt habe das Möbelhaus sicherlich vor große planerische und logistische Herausforderungen gestellt.

Auf rund 1000 Quadratmetern lagern die vormontierten Möbel für die 42 Zimmer des neuen Familienhauses. Im Februar werden sie nach Bonn gebracht. Foto: Bubenzer

Über Wochen hinweg wurden die bei Brucker angelieferten Massivholzteile  in der Schreinerei vormontiert. Diese Phase steht nun kurz vor dem Abschluss, so dass die Elemente für alle 42 Zimmer lieferfertig sind und im Februar nach Bonn gebracht werden. Derzeit füllen die vormontierten Zimmereinrichtungen, die Küchenelemente und die Garnituren für die Flure auf den vier Etagen des Familienhauses das große Lager des Möbelhauses auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern. Aufwändig sind auch die Pläne, die in der Logistik- und Versandabteilung des Möbelhauses für die reibungslose Anlieferung und den Aufbau der Möbel vor Ort erstellt werden müssen.

Sicher verpackt warten die Garnituren für die Foyers der vierstöckigen Gebäudes auf den Transport zum Venusberg nach Bonn. Foto: Bubenzer

„Es ist eine Freude zu sehen, wie unkompliziert die Vorbereitungen der Lieferung im Möbelhaus über die Bühne gehen“, lobt Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel die Abwicklung des Projektes. Für die Hilfsgruppe sei es keine Frage gewesen, die Einrichtung des Elternhauses mit der Firma Brucker zu realisieren, die seit vielen ein großer und zuverlässiger Unterstützer sei, ließ Greuel kürzlich bei einem Zusammentreffen im Möbelhaus mit dem Familienhaus-Geschäftsführer Jan Hennemann und Firmenchef Andreas Brucker verlauten. Bei dieser Gelegenheit versicherte Andreas Brucker der Hilfsgruppe und dem Bonner Förderkreis, ihnen auch weiterhin ein verlässlicher Partner zu sein.

Alles nach Plan: Über mehrere Wochen hinweg wurden die Massivholzteile für die Möbel in der Schreinerei bei Möbel Brucker vormontiert. Foto: Bubenzer

Alles nach Plan: Über mehrere Wochen hinweg wurden die Massivholzteile für die Möbel in der Schreinerei bei Möbel Brucker vormontiert. Foto: Bubenzer

Das Möbelhaus Brucker zählt nicht nur zu den treuen Unterstützern der Hilfsgruppe Eifel. In den vergangenen Jahren hat das Kaller Familienunternehmen vor Weihnachten Wunschbaumaktionen zugunsten des Förderkreises, der die Familien krebskranker Kinder betreut, veranstaltet. „Wir möchten unseren unermüdlichen Unterstützern der Hilfsgruppe Eifel und des Möbelhauses Brucker ganz herzlich danken“, schrieb Lutz Hennemann, der Gründer und Vorsitzende des Bonner „Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche e.V.“, erst kürzlich in einer Information an Mitglieder, Freunde und Förderer des Vereins.

Der Geschäftsführer der gemeinnützigen Familienhaus GmbH, Jan Hennemann, freut sich über die große Unterstützung aus der Eifel. Foto: Bubenzer

Vier Stockwerke hoch ist der sternenförmige Neubau des Familienhauses, in dem zukünftig die Eltern während der Behandlung ihrer schwerkranker Kinder wohnen können. Foto: Hennemann

Bei seinem Besuch im Möbelhaus Brucker wies Jan Hennemann und Willi Greuel noch einmal auf die Wichtigkeit des Familienhauses nahe der Kinderklink hin. Weil krebskranke Kinder meist in einer Fachabteilung behandelt werden müssen, die aber meistens weit vom Wohnort entfernt lägen, bedeutet dies, dass Eltern oft weite Anfahrtswege in Kauf nehmen müssen. Die intensive Behandlung der schwerkranken Kinder mit ihren erheblichen Nebenwirkungen und Komplikationen mache aber gerade in diesen Situationen die Anwesenheit der Eltern erforderlich.

Als Rückzugsort in direkter Nähe zur Kinderklinik stelle das Elternhaus eine Unterkunft mit besonderem Flair dar. Hennemann: „Hier dürfen Eltern ihre Sorgen aussprechen, lachen und auch weinen. Sie können dort nahe ihrer Kinder neue Kraft schöpfen“. Der Förderkreis helfe den Eltern, die extremen Belastungen emotional, organisatorisch und finanziell zu überstehen. Hennemann: „Wir lassen keinen allein“.

Firmenchef  Andreas Brucker ist überzeugt von dem nützlichen Wohn-Angebot: „Die Eltern sollen sich im neuen Familienhaus wohl fühlen. Wir sind froh, ein so wichtiges Projekt der Hilfsgruppe Eifel und des Bonner Förderkreises unterstützen zu können“.                               (Reiner Züll)

www.moebel-brucker.de

www.familienhaus-bonn.de

Der Beginn des 100.000-Euro-Projektes bei der Oldienacht 2019: Kalls Bürgermeister Hermann-Josef Esser (links) assistierte bei der Übergabe des 100.000-Euro-Gutscheines Schecks durch die Hilfsgruppe Eifel an Lutz Hennemann (MItte) und Professor Dr. Udo Bode vom Bonner Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche. Foto: Reiner Züll

Der Beginn des 100.000-Euro-Projektes bei der Oldienacht 2019: Kalls Bürgermeister Hermann-Josef Esser (links) assistierte bei der Übergabe des 100.000-Euro-Gutscheines durch die Hilfsgruppe Eifel an Lutz Hennemann (MItte) und Professor Dr. Udo Bode vom Bonner Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche. Foto: Reiner Züll

Mehr lesen
02 Jan
0

Für Hilfsgruppe eiskalt geduscht

Der Vorsitzende des Lauf-Club Weilerswist überraschte mit einer ungewöhnlichen Aktion – Auch der Enkel des ersten   deutschen Bundeskanzlers Konrad Adenauer spendete an Kaller Verein  – Bäckermeister Siegwin Zimmer (Bild oben) überließ der Kaller  Kinderkrebshilfe die gesenkte Mehrwertsteuer – Die Bigband der Bundeswehr freut sich auf die Christmas-Show am 16. und 17. Dezember mit dem Komiker und Schauspieler Markus Maria Profitlich (Bild unten) im Kulturkino Vogelsang

**************************************************************

Foto: Markus Maria Profitlich GmbH

Kall – Durch den Corona bedingten Ausfall von vielen Spenden aus Veranstaltungen hat die Hilfsgruppe Eifel in den letzten Monaten einen starken Rückgang an Zuwendungen zu verzeichnen gehabt. Weiterhin ungebrochen ist dagegen der Spendensegen aus der Eifeler Bevölkerung, von Firmen und Vereinen. Traditionell vor Weihnachten, so Willi Greuel, spenden viele Firmen an die Hilfsgruppe, in dem sie auf die Vergabe von Weihnachtsgeschenken verzichten und stattdessen die Kaller Kinderkrebshilfe unterstützen.

Zu diesen Unternehmern gehört auch die Firma Adenauer & Co aus Meerbusch, die eine ganz besondere Beziehung zur Eifel hat, und die der Hilfsgruppe jetzt durch ihren Euskirchener Geschäftsführer für den E-Commerce-Bereich, Axel Heiter, eine Spende von 5555 Euro zukommen ließ. „Adenauer & Co.“ ist eine deutsche Bekleidungsmarke, deren Gründer und Namensgeber der in Schleiden aufgewachsene Andreas Adenauer, der ein Enkel des 1967 verstorbenen ersten deutschen Bundeskanzlers (1949 bis 1963) Konrad Adenauer, ist. Der im Februar vergangenen Jahres verstorbene Vater des Unternehmers, Dr. Georg Adenauer, war in Schleiden Notar.

Einen Spendenscheck über 5555 Euro überreichte Geschäftsführer Axel Heiter im Namen von Andreas Adenauer, dem Enkel des esten deutschen Bundeskanzlers Konad Adenauer, an Hilfsgruppen-Mitglied Pia Benz. Foto. Heiter

Einen Spendenscheck über 5555 Euro überreichte Geschäftsführer Axel Heiter im Namen von Andreas Adenauer, dem Enkel des esten deutschen Bundeskanzlers Konad Adenauer, an Hilfsgruppen-Mitglied Pia Benz. Foto. Heiter

2010 gründete Andreas Adenauer seine Marke mit Inspirationen vom Strand, Meer und Urlaub. In mittlerweile 37 Strandhäusern, wie die lokalen Geschäfte genannt werden und die alle von ihm persönlich eingerichtet werden, kann man die Marke kennenlernen. Alle Produkte werden nur in den eigenen Häusern und im eigenen Onlineshop verkauft.

„Wir unterstützen durch viele Aktionen das ganze Jahr über weltweit soziale Projekte. Wir haben Aktionsartikel bei denen ein fester Spendenanteil im Artikelpreis enthalten ist, oder wir spenden in der Adventszeit immer einen Euro pro eingegangener Online-Bestellung“, berichtete Geschäftsführer Axel Heiter bei der Übergabe der 5555-Euro-Spende an Hilfsgruppen-Mitglied Pia Benz.

2020 habe die Firma  bereits Geld in den Bau eines Waisenhauses in Kenia investiert und  dort während des ersten Corona-Lockdowns Familien durch Lebensmittelpakete unterstützt. „Wir fördern auch den Brunnenbau in anderen ärmeren Gebieten der Welt, damit Kinder auch dort immer Zugang zu frischem Wasser haben.” so Axel Heiter, der seit 2010 im Unternehmen tätig ist und mit seiner Familie in Euskirchen lebt.

Bei der Übergabe des Spendenscheck in Höhe von 5555 Euro blickte Axel Heiter in die Zukunft: „ Wir freuen uns sehr, die Hilfsgruppe Eifel in diesem Jahr zum ersten Mal zu unterstützen. Gerade weil die Wurzeln unserer Firma mit der Eifeler Region verbunden sind, freue ich mich über den Aufbau einer Partnerschaft die wir in den kommenden Jahren gerne weiter ausbauen möchten.“

Eine sprichwörtlich „eiskalte“ Spende bekam die Hilfsgruppe zum Jahreswechsel von dem Laufsportler Timo Pfannenschmidt aus Brühl, der sich eine etwas ungewöhnliche Art ausgedacht hatte, der Hilfsgruppe etwas Gutes zu tun. Der Brühler und Vorsitzende des Lauf-Club Weilerswist e.V. hat an einer Kälte-Challenger teilgenommen und 33 Tage lang mindestens eine Minute lang kalt geduscht. Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel: „Es ist schon erstaunlich was sich die Leute so alles haben einfallen lassen, um unsere Arbeit auch in der schweren Zeit der Corona-Pandemie zu unterstützen, in der keine der geplanten Veranstaltungen zu unseren Gunsten stattfinden konnten und können. Für diese Unterstützungen sind wir allen sehr dankbar“.

Duschte 141 Minuten eiskalt für die Hilfsgruppe: Timo Pfannenschmidt, der Vorsitzende des Lauf-Clubs Weilerswistt, spendete für jede Minute einen Euro an die Hilfsgruppe.

Duschte 141 Minuten eiskalt für die Hilfsgruppe: Timo Pfannenschmidt, der Vorsitzende des Lauf-Clubs Weilerswistt, spendete für jede Minute einen Euro an die Hilfsgruppe. Foto: Kerstin Mohr

„Ich habe in den letzten Jahren oft mit meinen Sportsfreunden vom Lauf-Club Weilerswist an der Winterlauf-Serie zu Gunsten Ihres Hilfsgruppe teilgenommen und bin so auf Sie aufmerksam geworden“, teilte Timo Pfannenschmidt am Neujahrstag dem Hilfsgruppen-Vorsitzenden mit.

Leider habe die traditionelle Serie im Frühjahr nicht zu Ende gebracht werden können und auch in diesem Winter finde die Laufserie wegen der Pandemie nicht statt. Das sei sehr schade und er bedaure sehr, dass die Läufer sich nicht treffen und Gutes tun könnten.

„Nichts tun können“ sei aber für ihn keine Option gewesen. Er habe dann in der Zeit vom 30. November bis zum Neujahrstag an einer Kälte-Challenge teilgenommen, bei der es darum ging, an 33 Tagen in Folge mindestens eine Minute eiskalt zu duschen. Er habe sich „da rein gearbeitet“ und die Duschzeit jeden Tag gesteigert. Pfannenschmidt: „Irgendwann fragte ich mich, wofür ich das mache und dann kam mir die Idee, für jede eisige Minute unter der Dusche einen Euro an die Hilfsgruppe Eifel zu spenden“.

Das Ergebnis, das der Brühler Laufsportler erzielt hat, kann sich sehen lassen. „Heute war der letzte Tag und ich habe an den 33 Tagen insgesamt zwei Stunden, 21 Minuten und 27 Sekunden unter der kalten Dusche verbracht – also 141 Minuten. Ich habe somit heute 141 Euro auf Ihr Konto überwiesen“, teilte Timo Pfannenschmidt dem Hilfsgruppenvorsitzenden Willi Greuel am Neujahrstag mit, verbunden mit dem Appell: „Machen Sie weiter so und lassen Sie sich in dieser schwierigen Zeit nicht entmutigen“.

Bäcker-Innungsobermeister Siegwin Zimmer aus Sistig gab die gesenkte Mehrwertsteuer mit dem Einverständnis seiner Kundschaft an die Hilfsgruppe Eifel weiter. Er übergab eine Spende von 3000 Euro an Willi Greuel.

Eine nicht alltägliche Spenden-Idee hatte auch die Sistiger Bäckerei des Innungsobermeisters Siegwin Zimmer, der schon seit vielen Jahren zu den treuen Unterstützern der Hilfsgruppe Eifel zählt und der bei all seinen Aktionen die Kundschaft und die Sistiger Bürgerschaft mit einbezieht. Jetzt konnte Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel erneut einen Spendenscheck entgegennehmen.

„In diesem, nicht so ganz einfachen Jahr, freuen wir uns besonders und sind stolz darauf, der Hilfsgruppe Eifel einen Scheck in Höhe von 3000 Euro überreichen zu können“, freute sich Siegwin Zimmer bei der Spendenübergabe und erklärte: „Diese Möglichkeit, etwas Gutes zu unterstützen, haben wir wieder zum größten Teil unserer treuen Kundschaft zu verdanken“.

Als Mitte des Jahres die Mehrwertsteuer gesenkt wurde, war der Bäckerfamilie Zimmer sofort klar, dass es sich bei den geringen Preisen der Backwaren nur um wenige Cent handelt. Zimmer: „Schnell wurde die Idee geboren, diese geringe Preissenkung, die nebenbei auch noch einen hohen Verwaltungsaufwand bedeutet hätte, nicht weiterzugeben, sondern damit lieber zum Jahresende die Hilfsgruppe zu unterstützen“. Die Kundschaft habe diese Idee überaus herzlich angenommen, die Aktion unterstützt und weiterhin Brot und Brötchen gekauft. So habe viel Kleines etwas Großes als Ergebnis hervorgebracht. Alle seien froh, die Hilfsgruppe bei der Realisierung ihrer Projekte unterstützen zu können. Siegwin Zimmer: „Das ist typisch Eifel“.

Treue Unterstützerinnen der Hilfsgruppe sind die Bastelfrauen (Bild links) Roswitha Schmidt aus Kall und Marianne Werner aus Gemünd, die schon seit einigen Jahren in der Vorweihnachtszeit fleißig basteln und backen, um ihre Produkte auf Weihnachtsmärkten in der Umgebung zugunsten der Hilfsgruppe zu verkaufen. Doch in diesem Jahr fanden wegen der Corona-Pandemie keine Weihnachtsmärkte statt. Die beiden Frauen bastelten trotzdem und besuchten im Herbst einen Markt in Zülpich, wo sie ein Teil ihrer Arbeiten verkauften. Weitere Erlöse kamen durch Privatverkäufe zusammen. „Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr, sogar ohne Weihnachtsbäckerei, eine Spende von 635 Euro an die Hilfsgruppe geben können“, berichtete Roswitha Schmidt bei der Spendenübergab nicht ohne Stolz.

Hauptmann Johannes M. Langendorf freut sich darrauf, mit der Hilfsgruppe Eifel den 50. Geburstag der Bundeswehr-Bigband inn Vogelsang zu feiern. Foto: Reiner Züll

Hauptmann Johannes M. Langendorf freut sich darauf, mit der Hilfsgruppe Eifel den 50. Geburstag der Bundeswehr-Bigband zu feiern. Foto: Reiner Züll

Zu Weihnachten und zum Jahreswechsel haben die Hilfsgruppe viele guten Wünsche die Hilfsgruppe erreicht. So auch von der Bigband der Bundeswehr, deren Tour-Manager Johannes M. Langendorf auf „das wohl ungewöhnlichste Jahr in der Geschichte der Big Band der Bundeswehr“ zurückblickt. Trotz zahlreich abgesagter Konzerte habe die Bigband festgestellt, dass sich Kreativität, Ideenreichtum und der Wunsch, mit der eigenen Musik Freude zu bereiten, durch das Virus nicht gänzlich habe stoppen lassen. In diesem Jahr feiert die Bigband der Bundeswehr ihr 50jähriges Bestehen.

Stabshauptmann Langendorf wünschte den Mitgliedern der Hilfsgruppe ein gesegnetes und gesundes Weihnachtsfest und ein hoffnungsvolles und von zunehmender Normalität geprägtes Jahr 2021, das für die Bigband wenige Tage vor Weihnachten mit einer doppelten Christmas-Show am 16. und 17. Dezember zugunsten der Hilfsgruppe Eifel – mit dem Komiker und Schauspieler Markus Maria Profitlich als Gast – im Kulturkino in Vogelsang zu Ende geht.  Johannes M- Langendorf: „Wir freuen uns schon riesig, dann mit Ihnen unseren 50. Geburtstag feiern zu können“.

Es ist das nunmehr dritte Doppelkonzert, das die Bigband der Bundeswehr im Zweijahres-Rhythmus vor Weihnachten in Vogelsang zugunsten der Hilfsgruppe Eifel gibt. Stargäste bei diesen Konzerten waren 2017 die Sängerin Pe Werner und 2019 der Sänger Klaus Lage.       (Reiner Züll)

Infos zum November 2020:

Spenden: 11.568,64 Euro –  Ausgaben: 8.750,68 Euro

Helma Kalinowski, 1.500 Euro

Peter Schröder, Schleiden 250 Euro

Deutsche Polizeigewerkschaft 300 Euro

Becker & Johnen, Euskirchen 200 Euro

Olaf Becker, Kall  600 Euro

Peter Labonte, 750 Euro

Franz Josef Girgel, Schleiden 200 Euro

Familie Romex, Meckenheim 250 Euro

Alois Steffens, Rescheid 407 Euro

Roswitha Trenzen, Krekel 200 Euro

Dionys Heuken, Mechernich 400 Euro

Engelbert Ginster, Euskirchen 300 Euro

Carmen Hecker,  500 Euro

Thomas Moskopp,  200 Euro

Pia Benz, Kommern-Süd 150 Euro

Fa. Team, Kall 1.000 Euro

Evangelische Gemeinde, Schleiden 207 Euro

Farben Welt, Euskirchen  400 Euro

Junggesellenverein, Kallmuth 700 Euro

Carmen Hecker,  535 Euro

Norbert Wilden, Mechernich 450 Euro

Frauengemeinschaft, Scheven  200 Euro

Gerhard Brendt, Schleiden 1.000 Euro

Daniels Bau, Lommersdorf 500 Euro

Schlosserei Schliebach. Euskirchen  1.000 Euro

Willi Greuel: „Ein Dank an alle Spender. Die Aktion „Charity-Baum“ im Kaufhof Euskirchen konnte wegen der Corona-Pandemie leider in diesem Jahr nicht stattfinden. Die Hilfsgruppe hat aber von einem Gönner Spielwaren bekommen, damit die Bescherung am Heiligabend auf der Kinderkrebsstation der Bonner Uni-Klinik stattfinden konnte“.

Mehr lesen
20 Dez
0

9664 Kilometer für die Hilfsgruppe gelaufen

Carmen und Annika Karwanska aus Eicks hatten den ersten virtuellen Nikolaus-Spendenlauf perfekt organisiert – 1001 Teilnehmer aus ganz Deutschland, Österreich und Spanien stellten sich den Dienst der guten Sache – Markus Mey vom Peters Sportteam aus Gemünd gewann den Halbmarathon – Knapp 15.000 Erlös für die Kinderkrebshilfe – Willi Greuel: „Einfach fantastisch“ – Unterstützung für den Bonner Förderkreis

***********************************************************************

Cramen Karwanska und deren Tochter Annika hatten einen virtuellen Spendenlauf organisiert und 1001 Läufer und Walker mobilisiert. 

Kall – Ein Riesenerfolg war der erste virtuelle St. Nikolaus Spendenlauf am ersten Adventswochenende, den das Tochter-Mutter-Team Annika und Carmen Karwanska aus Eicks zugunsten der Hilfsgruppe Eifel organisiert hatten. 1001 Läufer, Jogger und Walker aus Deutschland, Österreich und sogar ein Läufer aus dem spanischen Barcelona waren dem im Internet veröffentlichten Aufruf von Mutter und Tochter zum virtuellen „Lauf gegen Krebs bei Kindern“ am 5. und 6. Dezember Kinder gefolgt.

Über 600 der Teilnehmer wohnen im Kreis Euskirchen. Sie begaben sich an frei gewählten Orten auf die Lauf-oder Walkerstrecke. Die Foto-Dokumentation zeigt, dass sie am Rursee, im leicht verschneiten Höhengebiet oder sogar in Köln unterwegs waren, wie zum Beispiel Markus Mey, der im Trikot des Gemünder Peters Sport Team am Rhein entlang gelaufen war und den Halbmarathon über 21,11 Kilometer souverän gewonnen hatte.

Als allen elf Kommunen hatten sich Sportbegeisterte am Lauf beteiligt. Aus der Stadt Euskirchen waren 132 Läufer oder Walker dabei, aus der Stadt  Mechernich 105. Es folgten die Kommunen Kall (69), Zülpich (63), Schleiden (61), Hellenthal (60), Nettersheim (31), Blankenheim (28), Bad Münstereifel (27), Weilerswist (24) und Dahlem acht  Teilnehmer. Das Möbelhaus Brucker hatte mit einem Team von 15 Mitarbeitern teilgenommen. Auch die Betriebssportgemeinschaft der VR-Bank Nordeifel sowie der Hochseilgarten Nettersheim  hatten Sportler für den guten  Zweck an den Start gebracht.

Sagenhafte 14.500 Euro kamen durch die Startgelder der Teilnehmer und die Unterstützung durch Sponsoren für die Hilfsgruppe zusammen. „Die Resonanz sprengte alle unsere Erwartungen“, resümierte Annika Karwanska, die vor 15 Jahren selbst an Leukämie erkrankte und auf der Kinderkrebsstation der Bonner Uniklinik erfolgreich behandelt wurde. Jetzt ist die 20-Jährige kerngesund und studiert beim Bonner Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche, der die Familie aus Eicks damals während der Krebs-Behandlung ihres Kindes betreute, Gesundheitsmanagement im dualen System.

Annikas Mutter Carmen ist Mitarbeiterin in der Deko-Abteilung des Möbelhauses Brucker, das den virtuellen Spendenlauf unterstützt hat. Und auch die Kollegen machten mit: Rund 15 Brucker-Beschäftigte hatten an den beiden Aktions-Tagen die Lauf- oder die Wanderschuhe geschnürt. 

Am Ende des Spendenlaufes waren Annika und Carmen Karwanska, die sich selbst auf die zehn Kilometer Laufstrecke begeben hatten, die beiden Organisatorinnen überwältigt: „Es war ein Erlebnis, ein gutes Gefühl, dass so viele Menschen die Idee zum Nikolaus-Spendenlauf zu etwas ganz Großem gemacht haben“, freute sich Annika Karwanska: „Viele Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern“. Man sei allen Läufern und Sponsoren für die großartige Unterstützung dankbar.

Das Ergebnis des Laufes war imposant: Die 1001 Teilnehmer waren zwischen fünf und 85 Jahren alt. Sie legten beim Laufen oder Walken eine Strecke von insgesamt 9664 Kilometern zurück – die Entfernung von Köln zum Kap der guten Hoffnung in Südafrika.  Ältester Teilnehmer war der 85-jährige Karl Tausche aus Halderen am Niederrhein. Mit 77 Jahren war Marlene Handels-Schmidt aus Mechernich, selbst Mitglied der Hilfsgruppe Eifel, die älteste Teilnehmerin des Spendenlaufes. Die neunjährige Janne Lücht aus Leer (Niedersachsen) war jüngste Teilnehmerin, der fünfjährige Joel Huppertz vom FC Keldenich jüngster Teilnehmer.

Der virtuelle Spendenlauf war über das Internet abgewickelt und mittels Fotos der Teilnehmer dokumentiert worden. Von samstags ab 5 Uhr morgens bis sonntags 18 Uhr konnte Jedermann am Nikolaus-Lauf teilnehmen.

 Zeitpunkt und Strecke hatten die Teilnehmer beliebig wählen können. Angeboten wurden Strecken zwischen fünf und 21 Kilometern. Das Startgeld, das in voller Höhe der Hilfsgruppe zugutekommt, wurde per Lastschrift eingezogen. Viele Sponsoren unterstützten die Aktion, so dass die entstandenen Nebenkosten für Startnummern, Ergebnis-Dokumentation, Teilnehmer-Urkunden oder Medaillen gedeckt werden konnten.

Carmen und Annika Karwanska wollten mit dem Spendenlauf die Hilfsgruppe unterstützen, die infolge der Corona-Pandemie den Ausfall vieler Benefiz-Veranstaltungen und einen damit verbundenen Spendenrückgang verzeichnen muss. Nach dem jetzigen Erfolg stand die Wiederholung eines solchen Spendenlaufes im nächsten Jahr für Mutter und Tochter schnell fest. Carmen Karwanska: „Der ist schon für den 27. und 28. November 2021 geplant“.    

Willi Greuel, Vorsitzender Hilfsgruppe Eifel, war von der Idee und dem  Ergebnis der Aktion überwältigt. Es sei einfach fantastisch, wie Mutter und Tochter den Spendenlauf organisiert und an einem Wochenende so viele Menschen in Bewegung gebracht hätten. Greuel: „Das gibt es nur in der Eifel“. 

Den jetzigen Erlös von fast 15.000 Euro wird die Hilfsgruppe für die Finanzierung der Inneneinrichtungen von 42 Elternzimmern im neuen Familienhaus nahe der Bonner Uniklinik verwenden. In Kooperation mit dem Möbelhaus Brucker unterstützt die Hilfsgruppe Eifel die Einrichtung dieser Zimmer mit 100.000 Euro. Das Familienhaus wird vom Bonner Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche gebaut und steht kurz vor der Fertigstellung. In dem Haus wohnen Familien während der Behandlung ihrer schwerkranken Kinder in der Uniklinik.

Fotos und Schnappschüsse von ihrer Teilnahme am Spendenlauf haben viele Läufer und Jogger auf eine Pinnwand im Internet hochgeladen.  Ergebnisse und die Fotogalerie sind einzusehen auf der taf-timing-Webseite (www.taf-timing.de) unter „Ergebnisse“.

*****************************************************************************

Ein leidenschaftlicher Langläufer: Markus Mey vom Gemünder Peters Sporteam gewann beim Spendenlauf am Rhein entlang den Habmarathon über 21,11 Kilometer.  Foto: Max Rautenberg.

Ein leidenschaftlicher Langläufer: Markus Mey vom Gemünder Peters Sporteam gewann beim Spendenlauf am Rhein entlang den Halbmarathon über 21,11 Kilometer. Foto: Max Rautenberg.

Die Ergebnisse

Den Halbmarathon über 21,11 Kilometer gewann Markus Mey vom Peters Sportteam Gemünd in 1:15,57 Stunden vor Andreas Ronig (1:24,53) aus Mechernich  und Olaf Köhler (1:27,20) aus Korschenbroich.

Sieger beim 15 Kilometer Laufen wurde Manuel Skopnik (57:52) vom TV Refrath vor Uwe Jonkmanns (1:02,24) vom TSV Weeze und dem Drittplatzierten Patrick Schulz (1:04,58) von Eintracht Frankfurt.

Die Kategorie über zehn Kilometer Walken/Wandern entschied Kathrin Rychlik (1:25,25) aus Neuenhagen für sich. Zweiter wurde Marcus Christ (1:29,57) von den Lauffreunden Wesel vor Christine Vogt (1:30,10) aus Emden.

Den Wettbewerb über zehn Kilometer  Laufen gewann Manuel Stary (34:12)  von der LG TrainYourTown Magdeburg vor Nico di Leo (37:17) aus Friedrichshafen und Daniel Nohe (37:54) von der Hilfsorganisation   „We can do More“ in Hardheim.  

Beim fünf Kilometer Laufen  siegte Heiner Wardemann (17:13) vom Batava Lauftreff Emmerich vor Carina Fierek (18:46) vom TUS Xanten und Kimo Schlaeger (18:53) von der HSG Euskirchen.

Über fünf Kilometer Walken/Wandern hatte Roland Rigotti (29:47) von der TSG 08 Roth die Nase vorn. Zweiter wurde Horst Karwanska (36:58) aus Mechernich-Eicks. Den dritten Platz belegte Annette Eimers (37:08) vom Reiterverein Wesel.   (Reiner Züll)

www.taf-timing.de

 

Mehr lesen
19 Dez
0

Für die Hilfsgruppe gebastelt

Maxi Brucker (14) verkaufte im Möbelhaus weihnachtliche Holz-Deko zugunsten des Kaller Vereins – Mit dem Großvater gebastelt – 1230 Euro gespendet – Weitere 850 Euro durch Backen von „Waffeln to Go“ des Brucker-Restaurant-Teams

***************************************************

Kall – Die Sonne schien und es herrschte am ersten Adventssamstag bei niedrigen Temperaturen bestes Weihnachtsmarkt-Wetter. Doch Corona machte den Veranstaltern der vorweihnachtlichen Märkte in diesem Jahr einen Strich durch die Rechnung. Auch am Möbelhaus Brucker war für den Samstag vor dem ersten Advent der vierte Weihnachtsmarkt nach der Premiere im Jahr 2017 geplant. Doch alle Vorbereitungen waren für die Katz gewesen, denn wegen der Fortdauer der Corona-Krise wurde auf die beliebte Veranstaltung verzichtet.

Vorweihnachtlich ging es aber dennoch im Möbelhaus zu, denn ein riesiger Weihnachtsbaum im Foyer wies auf das bevorstehende Fest hin, auf das sich die Familien in der Eifel trotz Corona auch in diesem Jahr freuen.

Weihnachtsstimmung verbreitete auch der 14-jährige Firmenjunior Maxi Brucker, der an drei Samstagen im Eingangsbereich des Möbelhauses einen Stand aufgebaut hatte, an dem er selbst gebastelte Weihnachtsdekoration aus Holz zugunsten der Hilfsgruppe Eifel verkaufte. Schon seit dem ersten Brucker-Weihnachtsmarkt vor vier Jahren war Maxi jedes Jahr mit einem Stand präsent, um hölzerne Rentiere, Wichtel, Tannenbäume, Engel und viele andere Holzarbeiten zu verkaufen.

Neben Tannenbäumen und Elchen hat Maxi auch den Kölner Dom als Motiv für eine anschauliche Weihnachtsdekoration ausgewählt. Foto: Reiner Züll

Die Bastelarbeiten entstehen in der Werkstatt von Maxis Großvater Willi Frey in Zülpich, wo das Opa-Enkel-Team seit August fast jeden Nachmittag im Basteleinsatz ist, um beim Weihnachtsmarkt am Möbelhaus ein großes Angebot präsentieren zu können. Und dabei werden die beiden von Jahr zu Jahr professioneller.

Waren im vergangenen Jahr Eichhörnchen-Häuschen der große Renner, so waren es in diesem Jahr kunstvoll gefertigte Schwibbogen, die insbesondere im Erzgebirge in der Vorweihnachtszeit oft zu finden 

sind. Die Schwibbögen zeigen verschiedene zweidimensionale, mit der Laubsäge ausgeschnittene und beleuchtete Weihnachtsmotive in Bogenform.

Nach der Absage des Weihnachtsmarktes im elterlichen Möbelhaus wollte Maxi mit der Präsentation und dem Verkauf seiner diesjährigen Arbeiten aber nicht bis zum nächsten Jahr warten, zumal er den Erlös des Verkaufs an die Hilfsgruppe Eifel spenden will. Im Foyer des Möbelhauses baute er einen Stand auf und startete am ersten Adventssamstag den Verkauf seiner Arbeiten.

Beleuchtete Schwibbögen, wie sie im Erzgebirge oft zu finden sind, hatten Maxi Brucker und dessen Großvater Willi Frey in mühevoller Präzisionsarbeit hergestellt. Foto: Reiner Züll

Dabei zeigte sich, dass Großvater und Enkel mit der Herstellung der Schwibbögen einen Volltreffer gelandet hatten. Zwei Schwibbögen mit geschnitzten Kölner Motiven hatte Maxi gerade erst ausgestellt, da waren sie auch schon weg. Und auch die Elche, Tannenbäume und sonstigen Kunstwerke fanden den Gefallen der Kunden.

An den beiden darauffolgenden Samstagen bekam Maxi Brucker Verstärkung von der Küche des Restaurants Brucker. Chefkoch Ben Kromb sowie die Restaurant-Mitarbeiterinnen Nathalie Schmitz und Lea Schweizer hatten einen weiteren Stand aufgebaut, an dem sie frische „Waffeln to Go“ zugunsten der Hilfsgruppe zubereiteten und zum Mitnehmen verkauften.

Der 14-jährige Maxi Brucker hat über Monate hinqweg mit seinem Großvater weihnachtliche Holz-Deko gebastelt und die Kunstwerke an drei Adventssamstagen zugunsten der Hilfsgruppe Eifel verkauft. Foto: Reiner Züll

Und weil bei Möbel Brucker sehr großer Wert auf die Einhaltung der Corona-Schutzbestimmungen gelegt wird, blieb es Maxi und den fleißigen Waffelbäckern nicht erspart, während des Verkaufs ihrer Holzarbeiten und Waffeln einen Mund-Nasenschutz zu tragen. Das taten alle über Stunden hinweg, mit der Zuversicht, dass sie beim Weihnachtsmarkt im nächsten Jahr die Corona-Krise Corona Vergangenheit ist und wieder Stände im und vor dem Möbelhaus aufgebaut werden können.

Am Montag übergaben Maxi Brucker und Chefkoch Ben Kromb die Erlöse ihrer Aktivitäten an den Hilfsgruppen-Vorsitzenden Willi Greuel. Maxis Holzschmuck-Verkauf hatte einen Erlös von 1230 Euro ergeben während das Waffel-Team von Ben Kromb auf einen Erlös von 850 Euro verbuchen konnte.

Bei der Entgegennahme der Gesamtspende von 2080 Euro lobte Willi Greuel das Jahrzehnte lange Engagement des Möbelhauses Brucker zugunsten der Hilfsgruppe. Greuel: „Seit unserem fast 30-jährigen Bestehen können wir uns auf die Unterstützung der Familie Brucker verlassen“. 

   

Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel nahm im Möbelhaus Brucker von Firmenjunior Maxi Brucker (Mitte) und Chefkoch Ben Kromb (rechts) eine Gesamtspendensumme von 2080 Euro entgegen. Maxi hatte selbst gebastelte Weihnachts-Deko aus Holz verkauft, Ben Cromb hatte mit Mitarbeiterinnen Waffeln to Go für den guten  Zweck gebacken und verkauft. Foto: Reiner Züll

Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel nahm im Möbelhaus Brucker von Firmenjunior Maxi Brucker (Mitte) und Chefkoch Ben Kromb (rechts) eine Gesamtspendensumme von 2080 Euro entgegen. Maxi hatte selbst gebastelte Weihnachts-Deko aus Holz verkauft, Ben Cromb hatte mit Mitarbeiterinnen Waffeln to Go für den guten Zweck gebacken und verkauft. Foto: Reiner Züll

Mehr lesen
17 Nov
0

Polizeikonzert ist abgesagt

Elftes Gastspiel der uniformierten NRW-Musiker (Bild oben) fällt der Corona-Pandemie zum Opfer – Willi Greuel: „Auflagen kaum zu erfüllen“ – Ensemble kommt nach dem Ende der Pandemie nach Gemünd – Die Bigband der Bundeswehr gibt 2021 wieder zwei Konzerte in Vogelsang – Virtueller Spendenlauf und Internet-Weihnachtsbasar – Willi Greuel: “Auf die Eifeler ist auch in der Krise Verlass”

****************************************************************************

Kall – Gerne hätte das Landespolizeiorchester NRW am 24. Januar nächsten Jahres im Gemünder Kursaal das elfte Neujahrskonzert in Folge zugunsten der Hilfsgruppe Eifel gegeben. Das war bis vor ein paar Wochen noch ausdrücklicher Wunsch des Dirigenten Scott Lawton gewesen. Bezüglich der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie hatten das Orchester und die Hilfsgruppe noch darauf gehofft, das traditionelle Konzert zum Jahresbeginn mit Hilfe eines geeigneten Hygienekonzeptes, verbunden mit einer stark reduzierten Besucherzahl, veranstalten zu können.

Hätte im Januar gern wieder mit seinem Ensemble in Gemünd konzertier: Dirigent Scott Lawton. Foto: Reiner Züll

Hätte im Januar gern wieder mit seinem Ensemble in Gemünd konzertiert: Dirigent Scott Lawton. Foto: Reiner Züll

Diese Hoffnung erfüllte sich nicht: Die negative Entwicklung der Pandemie und die kaum zu erfüllenden Auflagen ließen der Hilfsgruppe keine andere Wahl, als das Konzert im Januar abzusagen. „Die Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen, aber es ist unter den gegebenen Umständen unmöglich, das Konzert in einem würdigen Rahmen zu veranstalten“, hatte Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel („Die Gesundheit geht vor“) am Samstag dem Leiter des Landespolizeiorchesters, Erster Polizeihauptkommissar Wilhelm Engel mitgeteilt.

Beim traditionellen Basar der Hollerather Bastelgruppe ist das Kuchenbuffet stets reichlich mit gespendetem Kuchen bestückt. In diesem Jahr findet der 26. Basar im Internet statt. Foto: Reiner Züll

Beim traditionellen Basar der Hollerather Bastelgruppe ist das Kuchenbuffet stets reichlich mit gespendetem Kuchen bestückt. In diesem Jahr findet der 26. Basar im Internet statt. Foto: Reiner Züll

Greuel richtete gleichzeit die Frage an das Orchester, ob man das Konzert eventuell im Mai nachholen könne, wenn es die Situation dann zulasse. Man könne aus dem Neujahrskonzert ein Frühlingskonzert machen.

Die positive Antwort des Orchesterleiters folgte umgehend. Die Hilfsgruppe solle, „sobald das ganze Corona-Thema mal ad acta gelegt ist“ (Wilhelm Engel), einen Terminvorschlag machen. Für 2021 habe das Orchester noch reichlich viele Termine frei und komme gern wieder nach Gemünd.

Bei den bisherigen zehn Benefiz-Neujahrskonzerten des NRW-Polizeiorchesters im stets ausverkauften Kursaal in Gemünd sind über 40.000 Euro für die Hilfsgruppe zusammengekommen. Dafür, so Willi Greuel, sei man dem Ensemble sehr dankbar. Das Orchester zähle zu den ganz treuen Unterstützern der Kaller Kinderkrebshilfe. Deshalb hat der Hilfsgruppen-Chef dem Orchesterleiter Wilhelm Engel die verbindliche Zusage gemacht, das Neujahrskonzert im Januar 2022 im Gemünder Kursaal wieder zu organisieren.

Die Hollerather Bastelgruppe bei der 3000-Euro-Spendenübergabe im letzten Jahr. Damit stieg die Gesamt-Spendensumme der Gruppe an den Kaller Förderkreis auf rund 65.000 Euro. Foto: Reiner Züll

Eine gute Nachricht hat Willi Greuel für die Fans der Bigband der Bundeswehr parat. Von Management der Bigband habe die Hilfsgruppe die Zusage, dass das Ensemble am 16. und 17. Dezember nächsten Jahres wieder zwei Benefiz-Konzerte im Kulturkino Vogelsang geben wird. Die Bigband feiert im nächsten Jahr ihr 50-jähriges Bestehen.

In einer Information an die Mitglieder der Hilfsgruppe, deren Monatstreffen derzeit Corona bedingt ausgesetzt sind, berichtet Willi Greuel über ein Spendenaufkommen von rund 19.000 Euro im Monat Oktober. Dem hätten Ausgaben in Höhe von 2774 Euro entgegengestanden. Der Obi-Markt in Kall werde im Dezember eine Tombola zugunsten der Hilfsgruppe veranstalten. Ab dem 11. Dezember finde vor dem Rewe-Center in Kall ein Weihnachtsbaum-Verkauf für die Hilfsgruppe statt.

Unterstützer der Hilfsgruppe ließen sich einiges einfallen, um ihre Aktionen zugunsten der Hilfsgruppe trotz der Corona-Pandemie zu realisieren. So veranstalte die Familie Karwanska aus Eicks übers Internet einen virtuellen Nikolaus-Spendenlauf. Die Frauengemeinschaft Hollerath, die seit 26 Jahren ihren großen Weihnachtsbasar für die Hilfsgruppe veranstaltet und auf ein Spendenaufkommen von über 65.000 Euro verweisen kann, wird den traditionellen Basar dieses Mal ebenfalls per Internet über die Bühne bringen. Willi Greuel: „Auf die Eifeler ist auch in der Krise Verlass”.                                 (ReinerZüll)

Die Bigband der Bundeswehr gibt nächstes Jahr zum dritten Mal an zwei Tagen im Dezember ein Doppel-Weihnachtskonzert zugunsten der Hilfsgruppe Eifel. Doppelkonzerte, wie sie vor Weihnachten im Kulturkino Vogelsang für die Hilfsgruppe stattfinden, gibt die Bundeswehr-Bigband sonst nirgendwo auf der Welt. Foto: Reiner Züll

Mehr lesen
11 Nov
0

Erster virtueller Spendenlauf für die Hilfsgruppe

Eine Veranstaltung am Nikolauswochenende, 5. und 6. Dezember,  für Läufer, Jogger und auch für Wanderer – Die einst an Leukämie erkrankte Annika Karwanska (20) aus Eicks organisiert mit ihrer Mutter Carmen (Bild oben) den ungewöhnlichen Lauf-Event zugunsten der Hilfsgruppe Eifel – Anmeldungen für die laufbegeisterten Teilnehmer sind ab 18. November per Internet möglich – Es werden noch Sponsoren gesucht

***********************************************************************************

Kall/Mechernich – „Aufgeben“ war nie die Option für die heute 20 Jahre alte Annika Karwanska aus Eicks, die vor 15 Jahren an Leukämie erkrankte und Monate lang auf der Kinderkrebsstation der Bonner Uni-Klinik behandelt wurde – und zwar erfolgreich. Heute ist die junge Frau kerngesund und Studentin im dualen System Gesundheitsmanagement beim Förderkreis der Uni-Klinik, in der sie damals auf der Kinderkrebsstation behandelt wurde. Der Förderkreis baut derzeit auf dem Klinikgelände ein neues Familienhaus,  in dem Angehörige während der Behandlung ihrer schwerkranken  Kinder  wohnen können.

Annika ist eine passionierte Läuferin, die auch schon erfolgreich am bekannten Köln-Marathon teilgenommen hat. Jetzt haben sich die 20-Jährige und deren Mutter Carmen entschieden, für das erste Dezember-Wochenende einen virtuellen Nikolaus-Spendenlauf zu Gunsten der Hilfsgruppe Eifel zu organisieren. Dazu werden noch Sponsoren gesucht.

Das Mutter-Tochter-Gespann Annika und Carmen Karwnska nahm kürzlch an einem virtuellen Spendenlauf zugunsten der Jose Carreras Leukämiestiftung teil. Danach reifte in ihnen die Idee, einen solchen Lauf für die Hilfsgruppe zu organisieren.

Das Mutter-Tochter-Gespann Annika und Carmen Karwnska nahm kürzlch an einem virtuellen Spendenlauf zugunsten der Jose Carreras Leukämiestiftung teil. Danach reifte in ihnen die Idee, einen solchen Lauf für die Hilfsgruppe zu organisieren.

„Durch meine Leukämie-Erkrankung kamen wir damals mit der Hilfsgruppe Eifel in Kontakt, deren Arbeit wir in dieser schweren Zeit kennen und zu schätzen lernten“, blicken Annika Karwanska und deren Mutter Carmen zurück. Die schweren Zeiten der Therapie seien für die Familie über viele Monate hinweg mit Höhen und Tiefen, Schmerzen und Angst verbunden gewesen. Mit dem virtuellen Spendenlauf wolle man der Hilfsgruppe jetzt etwas für deren Hilfe während Annikas schwerer Krankheit zurückgeben.

Annika Karwanska: „Aufgrund der aktuellen Coronavirus-Pandemie fehlen der Hilfsgruppe viele dringend notwendige Spendengelder, so dass ich mit meiner Mutter überlegt habe, wie wir diesem Mangel entgegenwirken können“. So sei die Idee geboren worden, den ersten virtuellen Nikolaus-Spendenlauf zugunsten der Hilfsgruppe zu organisieren. Mutter Carmen: „Ein virtueller Spendenlauf ist eine Alternative zu einem klassischen Laufevent mit hunderten oder auch tausenden Teilnehmern, das ja nun aktuell nicht möglich ist. Mit dem Spendenlauf wollen wir die Motivation der Menschen erhalten, eine gute Tat zu vollbringen“. Mutter und Tochter ist es jetzt wichtig, dass am virtuellen Spendenlauf viele Menschen teilnehmen; egal ob als Läufer, als Jogger, als Wanderer oder auch eventuell als Sponsor.

…der von ihrer Schwester Emily angeschnitten wurde. Annika war als Kind an Leukämie erkrankt und damals von der Hilfsgruppe unterstützt worden. Fotos: Reiner Züll

Anlässlich des großen Familienfestes der Hilfsgruppe im September 2017 am Möbelhaus Brucker hatte sich Annika mit einen Kuchen bei der  Hilfsgruppe bedankt…..

Als Termin für den Spendenlauf ist das Nikolauswochenende am 5. und 6. Dezember ausgewählt worden, wobei jeder Teilnehmer von einem beliebigen Ort aus starten kann.  Der virtuelle Lauf wird über das Internet abgewickelt und dokumentiert. Im Zeitraum von Samstag, 5. Dezember, um 5 Uhr, bis Sonntag, 6. Dezember, um 18 Uhr, kann jeder am virtuellen Nikolaus-Lauf teilnehmen.

Die Strecke, nach deren Länge sich auch das Startgeld richtet, darf dabei beliebig gewählt werden. Angeboten sind die Distanzen beim Laufen mit fünf bis zehn Kilometer für ein Startgeld von zehn Euro, 15 und 21 Kilometer für 15 Euro. Walkern und Wanderern werden für jeweils zehn Euro Strecken von fünf und zehn Kilometer angeboten.

Sind beide begeisterte Sportlerinnen: Cramen Karwanska mit ihrer vor 15 Jahren an Leukämie erkrankten Tochter Annika.

Anmeldungen zum virtuellen Nikolaus-Lauf sind möglich ab dem 18. November, 6 Uhr, über den Internet-Link www.taf-timing.de. Das Startgeld, das der Hilfsgegruppe zugutekommt, wird über Sepa-Lastschrift eingezogen. Bis zum Laufende am 6. Dezember, 18 Uhr, müssen Zeit und Startnummer über den bei der Anmeldung zur Verfügung gestellten Link eingetragen werden.

Carmen und Annika Karwanska, die kürzlich selbst an einem virtuellen Spendenlauf zugunsten der Jose Carreras-Leukämiestiftung teilgenommen haben, gehen davon aus, dass es den Teilnehmern nicht nur um den sportlichen Ehrgeiz, sondern auch den sozialen Zweck geht und deshalb keine falschen Zeiten oder Fotos übermittelt werden. Dennoch werden alle Zeiten einem Plausibilitätscheck unterzogen.

Damit das Startgeld zu 100 Prozent an die Hilfsgruppe-Eifel gespendet werden kann, werden noch weitere Sponsoren die Aktion gesucht, so dass Nebenkosten wie Startnummern, Ergebnisdokumentation, Urkunden oder Medaillen gedeckt werden können. Annika: „Das liegt uns wirklich sehr am Herzen“.

Die Visualisierung zeigt im Vordergrund das neue Familienhaus, das, direkt am Waldrand gelegen, kurz vor der Ferttigstellung steht. In Kooperation mit dem Möbelhaus Brucker in Kall finanziert die Hilfsgruppe Eifel die Einrichtung von 42 Elternzimmern mit 100.000 Euro. Visualisierung: Nickel & Partner

Das erlaufene Geld soll dem Neubau des Familienhauses Bonn zugutekommen, das derzeit auf dem Campus Venusberg neben der neuen Universitäts-Kinderklinik Bonn entsteht. In Kooperation mit dem Kaller Möbelhaus Brucker finanziert die Hilfsgruppe Eifel die Inneneinrichtung des neuen Familienhauses mit 100.000 Euro. Mit 42 Zimmern, Gemeinschaftsräumen, einer Elternküche und -waschküche, Kreativ-, Sport und Bewegungsraum wird das neue Haus ab Anfang kommenden Jahres Angehörigen, die ein schwerstkrankes Kind während der Therapie in der Klinik begleiten, einen Ort zum Durchatmen und Kraftschöpfen bieten.

In allen Laufkategorien gibt es jeweils für die ersten drei Plätze Urkunden, Medaillen und weitere Überraschungen, wobei Männer und Frauen getrennt gewertet werden. Die Ergebnisse des Spendenlaufes sind später auf der TAF-Timing-Internetseite  einzusehen.

Für Informationen und Rückfragen zur Möglichkeit der Anmeldung zum Nikolaus-Spendenlauf stehen Carmen und Annika Karwanska unter 02443-7552 zur Verfügung. Dort können sich auch Sponsoren melden.  (Reiner Züll)

https://www.foerderkreis-bonn.de

www.taf-timing.de

Sternchenannika@aol.com

 

 

Mehr lesen
03 Nov
0

Verkauf von Weihachtsbäumen zugunsten der Hiilfsgruppe

 

Die Aktion findet ab dem 11. Dezember zugunsten der Hilfsgruppe Eifel am Rewe-Center Pauly in Kall statt – Der Erlös soll den durch die Corona-Pandemie verursachten Spendenrückgang mindern – Letztes Jahr waren 100 Bäume schnell verkauft

*********************************************************

Kall – In Zeiten der Corona-Pandemie beklagt die Hilfsgruppe Eifel seit dem Frühjahr einen drastischen Rückgang der Spenden. Deshalb hat sich die Kaller Kinderkrebshilfe dazu entschieden, dem negativen Spendentrend wieder durch einen Weihnachtsbaum-Verkauf entgegenzuwirken. Ein solcher war in den letzten beiden Jahren recht erfolgreich am Rewe-Center durchgeführt worden.

Auch in diesem Jahr opfert Hilfsgruppen-Unterstützer Ecki Scholz seine Freizeit, um im Dezember vor dem Rewe-Center in Kall Weihnachtsbäume zugunsten der Hilfsgruppe zu verkaufen. Foto: Reiner Züll

Auch in diesem Jahr opfert Hilfsgruppen-Unterstützer Ecki Scholz seine Freizeit, um im Dezember vor dem Rewe-Center in Kall Weihnachtsbäume zugunsten der Hilfsgruppe zu verkaufen. Foto: Reiner Züll

Unter der Devise „Einen Weihnachtsbaum kaufen und damit Gutes tun”, findet jetzt ab Freitag, 11. Dezember, auf dem Vorplatz des Rewe-Centers Pauly in Kall ein Weihnachtsbaum-Verkauf zugunsten der Hilfsgruppe statt. Angeboten werden wieder 100 frisch geschlagene Bäume aus belgischen Wäldern. Im vergangenen Jahr waren die Bäume innerhalb weniger Tage ausverkauft gewesen.

Der Erlös der diesjährigen Verkaufsaktion soll für die Inneneinrichtung des neuen Familienhauses verwendet werden, in dem Eltern während der Krebsbehandlung ihrer Kinder im neuen, nahegelegenen Eltern-Kind-Zentrum der Uniklinik Bonn, wohnen können, um ihren Kindern während der Behandlung nahe zu sein. Die Hilfsgruppe wird dort in Partnerschaft mit dem Möbelhaus Brucker die Einrichtung von 42 Elternzimmern mit über 100.000 Euro finanzieren.

Mehr lesen
17 Okt
0

Nistkästen gegen den Budenkoller

Corona-Pandemie – Fünf Tischlerinnungen starteten in der Region eine konzertierte Aktion – 3300 Behausungen für Gartenvögel zugeschnitten und als Bausätze an Familien mit Kindern abgegeben – Erlöse für gute Zwecke gespendet – 4847 Euro für die Hilfsgruppe Eifel

**************************************************************************

Kreis Euskirchen/Kall – Wochenlanger Schulausfall infolge der Corona-Pandemie, der damit verbundene eingeschränkte Kontakt zu Freunden sowie fehlende Freizeitaktivitäten belasteten auch in der hiesigen Region viele Familien über Monate hinweg. Um einem drohenden Lagerkoller bei Kindern und Eltern entgegen zu wirken, hatten die Tischlerinnungen Aachen, Heinsberg, Mönchengladbach/Rheydt, Düren-Jülich, und Euskirchen im Frühjahr die konzertierte Nistkasten-Aktion „Der frühe Vogel“ gestartet, die der Kaller Hilfsgruppe Eifel jetzt eine Spendensumme von 4847 Euro einbrachte.

Die Nistkästen aus der Aktion „Der frühe Vogel“ bestehen aus acht Einzelteilen, sind leicht zusammenzubauen und an Bäumen zu befestigen . Repro: Reiner Züll

Die Nistkästen aus der Aktion „Der frühe Vogel“ bestehen aus acht Einzelteilen, sind leicht zusammenzubauen und an Bäumen zu befestigen . Repro: Reiner Züll

Die Spendensumme wurde kürzlich vom Obermeister der Tischlerinnung Euskirchen, Richard Schaefer, seinem Stellvertreter Norbert Züll aus Floisdorf, dem Obermeister der Innung Düren-Jülich, Hermann Josef Schwieren, und dem Tischlermeister Georg Klinkenberg aus Inden übergeben. Die Spende von annähernd 5000 Euro sein „jede Menge Holz“ bedankte sich Willi Greuel für die gemeinsame Aktion in trüben Corona-Zeiten.

Wie die Obermeister Hermann Josef Schwieren und Richard Schaefer berichteten, waren Familien mit Kindern im Frühjahr dazu aufgerufen worden, in einer „Do-it-Yourself“-Aktion Nistkästen für Vögel zu bauen, die in beteiligten Tischlereien vorgearbeitet worden waren. Den Ursprung hatte die Aktion im Kreis Heinsberg, der durch die starke Verbreitung des Corona-Virus nach einer Karnevalsveranstaltung in Gangelt und der damit verbundenen Abschottung schon früh von den Auswirkungen der Pandemie betroffen war.

Die Baupläne für die in den Tischlereien vorgefertigten Nistkästen wurden jedem Bausatz beigefügt. Foto: Reiner Züll

Die Baupläne für die in den Tischlereien vorgefertigten Nistkästen wurden jedem Bausatz beigefügt. Foto: Reiner Züll

Die Obermeister der fünf Innungen hatten nach Ausbruch der Pandemie gemeinsam beraten, wie man den Familien mit Kindern während Kurzarbeit und schulfreie Zeit eine sinnvolle Beschäftigung für zuhause bieten könne. Schnell war man sich einig gewesen, mit dem Bauen von Nistkästen die Familien beschäftigen zu können und gleichzeitig etwas für Natur und Vogelschutz in der Region zu tun.

Im Rahmen der Aktion „Der frühe Vogel“ stellten die Tischlerinnungen in den fünf Bezirken die Materialien und Baupläne für Nistkästen gegen Spenden für einen sozialen Zweck zur Verfügung. Die aus acht Holzteilen bestehenden Nistkästen für Höhlenbrüter wie Blaumeise, Gartenrotschwanz, Kohlmeise oder Kleiber wurden in den an der Aktion beteiligten Tischlereien als Bausätze hergestellt und samt Bauanleitung an Interessenten zum Zusammenbau abgegeben.

„Mit unserer Nistkastenaktion schlagen wir drei Fliegen mit einer Klappe“, berichtete Euskirchens Innungs-Obermeister Richard Schaefer bei der Übergabe der Spende. Mit der Aktion helfe man dem gefiederten Nachwuchs in der Region und wirke damit auch dem kontinuierlichen Sinken des Vogelbestandes entgegen. Zweitens unterstütze man soziale Zwecke und drittens helfe man gestressten Familien. „Denn die Arbeit mit Holz macht nicht nur Spaß, sondern sie ist auch eine willkommene Abwechslung in einer Zeit, in der vielen zuhause bereits die Decke auf den Kopf zu fallen droht“, so Düren-Jülichs Obermeister Hermann Josef Schwieren.

Übergaben eine Spende von fast 5000 Euro an den Hilfsgruppen-Vorsitzenden Willi Greuel. Von links: Georg Klinkenberg, Hermann Josef Schwieren, Willi Greuel, Nrbert Züll und Richard Schaefer. Foto: Reiner Züll

Übergaben eine Spende von fast 5000 Euro an den Hilfsgruppen-Vorsitzenden Willi Greuel (Mitte). Von links: Georg Klinkenberg, Hermann Josef Schwieren, Norbert Züll und Richard Schaefer. Foto: Reiner Züll

Ursprünglich, so Schwieren, sei die Aktion für die Dauer von vier Wochen geplant worden. Am Ende seien drei Monate draus geworden, weil die Nachfrage groß gewesen sei. Insgesamt hätten die Kollegen in den fünf Innungen 3300 Nistkasten-Bausätze hergestellt und gegen Spenden abgegeben.

Die Innung Aachen spendete den Erlös an ein Kinderhilfswerk, die Heinsberger Kollegen unterstützten die dortige Kinderkrebshilfe während die Innung Mönchengladbach/Rheydt rund 3000 Euro an den städtischen Kinderschutzbund spendete. Bei der Übergabe der 4847 Euro freute sich Willi Greuel, dass sich die Innungen Düren-Jülich und Euskirchen für die Hilfsgruppe Eifel als Spendenempfänger entschieden hätten. In den Zeiten rückläufiger Spenden könne man diese Unterstützung gerade jetzt gut gebrauchen.                            (Reiner Züll)

https://kinderkrebshilfe-eifel.de/

Mehr lesen
17 Okt
0

Beifall für eine Lebensretterin

Simone Heiliger (Bild unten) aus Zülpich spendete Knochenmark für einen Patienten in England – Gast beim Monatstreffen der Hilfsgruppe in Roggendorf – Willi Greuel: „Trotz Spendenrückgang können wir alle Verpflichtungen erfüllen“ –  Danilo De Cesero (Bild oben) überreichte 1000 Euro vom Eiscafé Cortina in Kall

*******************************************************

Kall/Roggendorf – Es ist bereits 18 Jahre her, dass die Hilfsgruppe Eifel im Jahr 2002 in Mechernich eine große Typisierungsaktion für zwei an Leukämie erkrankte Menschen aus dem Zülpicher Stadtgebiet veranstaltet hat. 1100 Männer und Frauen unterzogen sich an diesem Tag in der Aula der Hauptschule im Sande einen Bluttest. Darunter war auch die junge Frau Simone Heiliger aus Zülpich, die sich jetzt als Lebensretterin erwiesen und für einen Patienten aus England Stammzellen gespendet hat.

Simone Heiliger in Gespräch mit Willi Greuel. Dien junge Frau hat imSeptember für einen Patienten in England Stammzellen gespendet. Foto: Reiner Züll

Simone Heiliger in Gespräch mit Willi Greuel. Die junge Frau hat imSeptember für einen Patienten in England Stammzellen gespendet. Foto: Reiner Züll

Beim jüngsten Monatstreffen der Hilfsgruppe Eifel in Roggendorf war das Ehepaar Heiliger, das seit Jahren zu den treuen Unterstützern der Hilfsgruppe zählt, zu Gast. Simone Heiliger berichtete über die lange Zeit zwischen der Typisierung vor 18 Jahren und der jetzt erfolgten Knochenmarkspende. Diese sei bei ihr durch eine Entnahme der Stammzellen aus dem Beckenkamm erfolgt. 1080 Milliliter Knochenmark seien ihr in der Klinik im Kölner Mediapark entnommen und sofort nach England gebracht worden.

Sie würde es jederzeit wieder machen, berichtete Simone Heiliger, die sich wünscht, den Patienten, dessen Identität sie erst nach einer mehrjährigen Sperrfrist erfahren darf, persönlich kennen lernen zu können. Sie hoffe, dass das Leben des noch Unbekannten durch ihre Stammzellenspende gerettet werde.

Auch Kaller Feuerwehrleute (rechts) hatten sich 2002 bei der Aktion der Hilfsgruppe in Mechernich typisieren lassen. Foto: Reiner Züll

Von den Mitgliedern der Hilfsgruppe wurden Heiligers Ausführungen mit Applaus bedacht. Willi Greuel berichtete, dass die Hilfsgruppe seit 1992  mit der Deutschen Knochenmarkspender Datei (DKMS) elf Typisierungsaktionen veranstaltet und finanziert habe. Über 24.000 Eifeler seien durch diese Aktionen in die weltweite Spenderdatei aufgenommen worden. Von denen hätten über 350 Stammzellen für einen Patienten auf der ganzen Welt Stammzellen gespendet. Simone Heiliger sei nun die 355. Echtspenderin aus den Hilfsgruppen-Aktionen. Greuel: „Eine Zahl die uns stolz macht“. Viele Freundschaften zwischen Spendern und Empfängern seien entstanden.

Pia Benz (links) hatte Corona-Schutzmasken zugunsten der Hilfsgruppe Eife genäht und 550 Euro an Kathi Greuel übergeben. Sie ist selbst engagiertes Mitglied der Kaller Kinderkrebshilfe. Foto: Reiner Züll

Wenn auch das Spendenaufkommen in den letzten Monaten durch die Corona-Pandemie stark zurückgegangen sei,  verfüge die Hilfsgruppe über eine Rücklage für den Fall, dass eine weitere Typisierungsaktion für einen Leukämiekranken aus der Eifel erforderlich werde, berichtete Willi Greuel. In Kall sei aktuell ein Kind an Leukämie erkrankt. Sollte in absehbarer Zeit ein Stammzellenspender für das Kind gesucht werden müssen, stehe die Hilfsgruppe bereit, um eine weitere Typisierungsaktion zu veranstalten. Greuel: „Am Geld darf so etwas nicht scheitern“.

Allein durch ausgefalle Großveranstaltungen wie zum Beispiel die Oldienacht, das Familienfest und das Lorbacher Oktoberfest sowie zahlreiche Konzerte von Vereinen zugunsten der Hilfsgruppe summiere sich der Ausfall an Spenden um weit mehr als 100.000 Euro. Dennoch könne der Verein seinen festen Verpflichtungen gegenüber drei Förderschulen in Kall, Schleiden und Euskirchen, sowie zwei integrativen Kindergärten in Kall und Mechernich nachkommen. Leider habe die seit vielen Jahren von der Hilfsgruppe finanzierte Ferienfreizeit der Kaller St. Nikolausschule an der Nordsee wegen der Corona-Krise nicht stattfinden können.

Dank einer großen Spende der Tischlerinnungen Euskirchen und Düren-Jülich sei das Spendenaufkommen im September mit insgesamt 24.700 Euro gegenüber den Vormontagen relativ hoch gewesen. Das bisherige Gesamt-Spendenaufkommen im Jahr 2020 bezifferte er mit insgesamt 134.000 Euro. Seit der Gründung im Jahr 1992 habe die Eifeler Bevölkerung der Hilfsgruppe Spendengelder von insgesamt 7,3 Millionen Euro anvertraut.

Beim Monatsstammtisch in Roggendorf wurden Spendengelder wieder persönlich übergeben. Das Ehepaar Danilo und Petra De Cesero aus Kall  überreichte einen Umschlag mit 1000 Euro. Das Ehepaar betreibt in Kall das Eiscafé Cortina, das in diesem Jahr sein 50-jähriges Geschäftsjubiläum zurückblicken konnte. Weil das Jubiläum wegen der Corona-Pandemie nicht gefeiert werden konnte, hatte sich Danilo De Cesero für die 1000-Euro-Spende an die Hilfsgruppe entschieden. Einen Betrag von 550 Euro übergab die Katzveyer Ortsvorsteherin Pia Benz an Kathi Greuel. Benz, die selbst aktives Mitglied der Hilfsgruppe Eifel ist, hatte Corona-Schutzmasken genäht, und diese zugunsten der Hilfsgruppe verkauft.                                   (Reiner Züll)

Mehr lesen
18 Sep
0

Hoffen auf Normalität

Die Corona-Pandemie hat auch die Tätigkeit der Hilfsgruppe ausgebremst – Großer Rückgang der Spenden – Erstes Treffen nach einem halben Jahr – Hilfe für ein an Leukämie erkranktes Kind – Live-Stream der Ersatz-Oldienacht mit 10.000 Klicks – 1600 Euro vom Heilnetz Eifel (Bild oben) bekommen

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Kall/Roggendorf – Über einen erheblichen Rückgang des Spendenaufkommens seit März dieses Jahres berichtete Willi Greuel, der Vorsitzende der Hilfsgruppe Eifel, beim ersten Monatstreffen in Roggendorf nach sechsmonatiger Corona-Pause. Die wegen Corona ausgefalle Oldienacht und der Familientag in Urft sowie die Absagen von vielen Veranstaltungen zugunsten der Hilfsgruppe machten sich in erheblichem Umfang bemerkbar. Man hoffe jetzt auf eine baldige Normalität.

Konnte die Hilfsgruppe im vergangenen Jahr eine Spendensumme von 418.000 Euro verbuchen, so gingen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres nur 108.000 Euro ein. Dennoch, so Greuel, sei die Hilfsgruppe in der Lage, allen Verpflichtungen nachzukommen.

Wie der Vorsitzende mitteilte, muss die jährliche Ferienaktion der Kaller St. Nikolausschule, die die Hilfsgruppe seit vielen Jahren finanziert, wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Und auch die von der Hilfsgruppe finanzierten Reittherapien in Bad Münstereifel sowie die Wassertherapien in Satzvey hätten in den letzten Monaten für die Hilfsgruppen-Schützlinge nicht stattfinden können.

Mit der Reittherapie, die gute Ergebnisse zeige, sei wieder begonnen worden. Statt der Wassertherapie in Satzvey, betreuen die Therapeuten des Gesundheitszentrums Tribea die Kinder jetzt vorübergehend in Blankenheim bei Trockenübungen. Greuel: „Mit Tribea haben wir einen guten Griff getan. Die Therapeuten genießen das Vertrauen der Kinder und deren Eltern“.

Stefan Kupp (links) und Friedhelm Klinkhammer (rechts) übergaben 600 Euro an Kathi Greuel. Foto: Rener Züll

Stefan Kupp (links) und Friedhelm Klinkhammer (rechts) übergaben 600 Euro an Kathi Greuel. Foto: Rener Züll

Willi Greuel berichtete von einer syrischen Familie aus Kall, mit der die Hilfsgruppe in Kontakt stehe. Eines der beiden Kinder sei an Leukämie erkrankt und werde derzeit in einer Klinik in Sankt Augustin behandelt. Sollte für das Kind eine Stammzellespende erforderlich sein, werde die Hilfsgruppe eine Typisierungsaktion starten.

Wie die Deutsche Knochenmark Spenderdatei (DKMS) Willi Greuel aktuell mitgeteilt hatte, haben sich bei den bisherigen elf Aktionen der Hilfsgruppe seit 1992 insgesamt 20.012 Eifeler einer Typisierung unterzogen. Von denen haben inzwischen 351 Personen als Lebensretter erwiesen und Stammzellen für Leukämiepatienten in 35 Ländern der Welt gespendet.

Willi Greuel dankte der Rockband „Rock Finest“, die eigentlich bei der Oldienacht in Urft hätten aufspielen sollen. Als Corona die Großveranstaltung zunichtemachte, entschied sich die Band für einen Live-Stream an diesem Abend. Über 10.000 Mal war der Event im Internet angeklickt worden. Die Aktion der Band habe der Hilfsgruppe 4285 Euro eingebracht.

Beim ersten Treffen nach sechs Monaten konnte die Hilfsgruppe wieder Spenden vor Ort entgegennehmen: Aus Kall waren Ortsvorsteher Stefan Kupp und dessen Nachbar Friedhelm Klinkhammer erschienen, um eine Spende von 600 Euro zu übergeben. Kupp und Klinkhammer hatten die Idee von Rock Finest aufgegriffen und Freunde und Nachbarn eingeladen, den Livestream in Klinkhammers Garage zu verfolgen. „Wir haben ein Zelt aufgebaut, einen Beamer sowie Getränke besorgt“, berichtete Stefan Kupp. Etwa 40 Freunde, Nachbarn und Bekannte hätten einen Obolus gezahlt. Das Eintrittsgeld und der Verkauf von Getränken hätten einen Erlös von 480 Euro ergeben. Diesen Betrag stockten die beiden Gastgeber auf 600 Euro auf. „Eine tolle Aktion“, bedankte sich Willi Greuel.  (Reiner Züll)

Eine Spende von 1600 Euro überbrachte Martina Porschen von der Initiative „Heilnetz-Eifel“, die seit drei Jahren Aktionen mit den Themen Wellness und Gesundheit zugunsten der Hilfsgruppe Eifel initiiert. Wie Martina Porschen berichtete, gab es in diesem Jahr in Breitenbenden neben Vorträgen zahlreiche Angebote wie zum Beispiel Meditationen, Reiki, Logosynthese, eine Lesung, Massagen, Kosmetische Behandlung mit Naturkosmetik oder Informationen zu Bewusstseinskosmetik. Ein weiteres Angebot war die energetische Wirbelsäulenaufrichtung. Martina Porschen: „Alle haben Gutes getan“.

Willi Greuel berichtete über weitere Spenden zwischen 150 und 600 Euro. Aus gerichtlichen Bußgeldverfahren habe die Hilfsgruppe 5650 Euro zugesprochen bekommen, die Kommerner Ersatzteile-Firma Christian Meurer habe 1325 Euro gespendet, Landrat Günter Rosenke habe auch in diesem Jahr wieder 1000 Euro überwiesen. Das Konzert der Beatles Forever Band habe 1480 Euro erbracht.

Vom Caritasverband Schleiden hat die Hilfsgruppe 1000 Euro bekommen. Ebenfalls 1000 Euro spendete der Sötenicher Otto Lünebach. Eine Aktion des Kaller Maigeloogs, das in diesem Jahr auf die Maifeier verzichten musste, brachte 1200 Euro. „Wieder eine tolle Aktion von Jugendlichen“, freute sich Willi Greuel.       (Reiner Züll)

Mehr lesen
123